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Eine Arbeit als Zimmermädchen: Infos hier

Wie genau sich die Arbeit als Zimmermädchen gestaltet, ist nicht für jeden Laien direkt erkennbar. Sicher ist, dass es sich um eine körperliche Tätigkeit handelt, die mit der Raumpflege in Hotels zu tun hat. Weibliche Beschäftigte werden Zimmermädchen, ihre Kollegen Roomboys genannt. Sie sind aber nicht nur im Hotel sondern auch im Gastgewerbe tätig.

Sie unterstehen einer Hausdame, die sie für die Reinigung der Zimmer einteilt, hier müssen Betten bezogen werden und Hygieneartikel aufgefüllt werden. Doch auch die Handtücher müssen aufgesammelt und ausgetauscht werden, zur Arbeit zählt außerdem das Bügeln der Wäsche. Doch nicht nur die bewohnten Zimmer sind es, die hier in Ordnung gebracht werden müssen, auch andere öffentliche Räume im Haus werden gesäubert und in Schuss gebracht.

Roomboys und Zimmermädchen haben viele verschiedene Aufgaben zu erledigen und arbeiten dabei unter extremem Zeitdruck. Es kann vorkommen, dass sie an einem Tag bis zu 20 unterschiedliche Zimmer gründlich reinigen müssen und hierfür ist die Bezahlung nicht gerade rosig. Das liegt daran, dass hier kein gesetzlicher Mindestlohn greift und der Beruf des Zimmermädchens kein Ausbildungsberuf ist. Man lernt alle Handgriffe sozusagen `on the job`. Vorausgesetzt werden dennoch persönliche Fertigkeiten wie Vorkenntnisse in der Hauswirtschaft oder Erfahrung mit dem Umgang mit Putzmitteln und Chemikalien.

Auch Freundlichkeit ist ein essentieller Faktor in diesem Beruf, da man oft auf Gäste trifft. Zimmermädchem üssen oft Überstunden ableisten und zu den Zeiten der Abreise der Gäste zur vollen Verfügung stehen. Wer mehrere Jahre in diesem Beruf arbeitet, hat aber auch Chancen zum Aufstieg, das sei gesagt. Quelle: Gehalt.de

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