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Arbeiten auf Honorarbasis: Und die Krankenversicherung?

Arbeiten auf Honorarbasis: Die Krankenversicherung muss selbst bezahlt werden, außer man hat eine Familienversicherung. Diese kann als Ehepartner und Kind dann weiterhin kostenlos genutzt werden, aber nur, wenn die Honorareinkünfte die 360 Euro-Grenze nicht überschreiten. Wer über dieser Grenze liegt und die Honorararbeit hauptberuflich ausübt, hat zwei Möglichkeiten zu versichern.

Die Qual der Wahl: Gesetzliche oder private Krankenkasse

Arbeiten auf Honorarbasis: Die Krankenversicherung kann in Deutschland über eine private oder gesetzliche Versicherungsgesellschaft gewählt werden. Kurz gesagt: In der Selbständigkeit ist die Krankenversicherung in der gesetzlichen freiwillig möglich oder man wählt eine private Versicherung.

Generell gilt, dass freiwillig versicherte Honorararbeiter um die 14,9 Prozent ihres Einkommens an die Krankenversicherung zahlen. Ob der Beitrag bei einer privaten Versicherung höher oder niedriger ausfällt, ist schwer zu sagen, kommt es immer auch auf den gesundheitlichen Lebenslauf der versicherten Person an.

Wer mit Honorareinkünften eine Krankenversicherung abschließen möchte und vorher bei einer gesetzlichen Versicherung war, sollte zuerst Kontakt mit dieser aufnehmen und die Veränderungen bei den Einkünften erläutern. Die Versicherung kann dann ein Angebot machen. Dieses kann man dann mit einem Angebot einer privaten Versicherung vergleichen.

Dabei sollte man die Leistungen der verschiedenen Anbieter nicht aus den Augen verlieren. Oft bieten private Policen höhere und bessere Leistungen. Bis zu drei Monaten hat man Zeit, sich für eine Versicherungsart zu entscheiden. Allerdings fallen die Krankenkassen-Beiträge für Selbstständige und ihre Familie in der Regel sehr hoch aus. Doch da muss der direkte Vergleich der beiden Krankenkassen eine Antwort geben.

Verstreicht diese Pflicht, kann man nur noch den Tarif der privaten Krankenkasse wählen. Des Weiteren sollte man als Selbstständiger wissen, dass eine private Versicherung niemanden mehr zurückweisen darf.

Basis-Tarif für Existenzgründer

So können Existenzgründer, die gerade ihre Arbeiten auf Honorarbasis starten, die Krankenversicherung in einem Basistarif wählen. Dieser läuft über die private Krankenversicherung und bietet Basis-Leistungen, so dass die monatlichen Beiträge erschwinglicher ausfallen. Die Leistungen können dann, wenn die Existenzgründung erfolgreich voll statten ging, erweitert werden. Auch hierzu sollte man sich ein Angebot der Versicherung einholen.

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