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Von Job zu Job: Arbeiten auf Honorarbasis

Arbeiten auf Honorarbasis - was bedeutet das überhaupt? Meistens, dass man von Job zu Job für einzelne Tätigkeiten bezahlt wird. In einigen Fällen kann das genau das richtige sein, aber bevor man einen regulären Job kündigt, sollte man gründlich nachdenken. Es sind einige Entscheidungen zu treffen und zwar schon vor der ersten Steuererklärung.

    Yevy Photography / Flickr

Arbeit suchen

Wer auf Honorarbasis arbeitet, ist mehr oder weniger ständig auf der Suche nach Arbeit. Das klingt dramatisch und kann in vielen Fällen auch nicht anders beschrieben werden, aber es gibt natürlich auch Jobs, bei denen das Arbeiten auf Honorarbasis richtig gut klappt.

Auf Honorarbasis bedeutet einfach, dass man für jeden einzelnen Einsatz bezahlt wird. Beispielsweise für einen Tag, an dem man eine Veranstaltung betreut, für ein Design, für einen Workshop etc..

Die Tätigkeit wird dann vom Auftraggeber bezahlt und in den meisten Fällen ist der Arbeitnehmer dann auch dafür verantwortlich, das Einkommen richtig zu versteuern. Man ist eben nicht klassisch angestellt: Es gibt kein regelmäßiges Einkommen - auch wenn man sich vielleicht vorab auf ein ungefähres monatliches Arbeitsvolumen einigt - und dementsprechend zahlt auch der Auftraggeber anders als ein Arbeitgeber nicht in die Rentenversicherung und so weiter ein.

Der Honorar-Arbeiter ist Selbstständig oder Freiberufler. Der Unterschied zwischen den beiden Berufen ensteht durch die Tätigkeit, der man nachgeht: Beratung, Lehre und Kreative Arbeit sind freiberuflich. Die genaue Unterscheidung wird dabei immer wieder heftig diskutiert und im Zweifel vor Gericht entschieden. Es lohnt sich, die eigene Jobbeschreibung im Internet zu suchen und die Einteilung nachzuschlagen. Wer freiberuflich tätig ist, muss vorab für diese Tätigkeit zum Beispiel kein Gewerbe anmelden.

Risiken der Honorararbeit

Die Sicherheit ist beim Arbeiten auf Honorarbasis nicht so groß wie bei einer Festanstellung: Man bekommt zwar vertraglich zugesichert genauso sein Geld, wenn die Leistung erbracht wurde, aber eben nicht, wenn man zum Beispiel krank geworden ist.

Das Arbeiten auf Honorarbasis ist für viele deswegen eher als Nebenjob geeignet und reicht selten aus, um eine Familie zu versorgen.

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