Excite

Arbeiten bei Kälte: Dick einpacken reicht nicht

Wer draußen arbeitet, um seine Brötchen zu verdienen, sollte sich bei klirrender Kälte warm anziehen, doch das alleine reicht nicht: Wir verraten ein paar Tipps fürs Arbeiten bei Kälte.

Briefträger, Müllmänner und Co – sie alle müssen auch im Winter ihrerArbeit im Freien nachgehen - und das auch bei ungemütlichen Minustemperaturen. Da dies nicht nur besonders unangenehm, sondern auch extrem gefährlich sein kann, sind regelmäßige Pausen extrem wichtig. Diese sollten dazu genutzt werden, sich eine Auszeit von der Kälte zu nehmen und sich ausreichend aufzuwärmen. Bei Werten bis Minus fünf Grad Celsius empfiehlt sich eine Arbeitsdauer von maximal 150 Minuten, spätestens dann sollte eine Pause von mindestens zehn Minuten erfolgen. Bei höheren Minuswerten sollten nur 90 Minuten vergehen, bis eine Auszeit von der Kälte erfolgt.

Die Arbeitszeiten bei Kälte lassen sich - so Karsten Bux von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin - aus einer DIN-Norm zum Klima an Arbeitsplätzen entnehmen. Aber nicht nur die tatsächliche Temperatur auf dem Thermometer ist ausschlaggebend, auch die gefühlte Temperatur ist maßgeblich.

Natürlich ist auch die richtige Kleidung für das Arbeiten bei Kälte entscheidend. Dabei gilt jedoch: Lieber viele dünne Lagen anziehen und dem Zwiebelprinzip folgen als nur eine dicke zu tragen. Gesicht, Hände und Füße sind besonders gut zu schützen. Wer kalte Füße hat, wird auch am Rest des Körpers frieren, weshalb auf robustes Schuhwerk mit dicker Sohle zurückgegriffen werden sollten. Bei beißender Kälte mit Wind ist eine Sturmhaube fürs Gesicht zu empfehlen und die Hände sollten – dem Zwiebelprinzip entsprechend – gleich durch mehrere Handschuhschichten (ein dünne und eine dickere darüber) geschützt werden. Da man auch durch Schwitzen schneller auskühlt, sollte beim Arbeiten im Winter auf schweißtreibende Arbeit lieber verzichtet werden.

Quelle: rp-online.de
Bild: net_efekt (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017