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Arbeiten für die EU als Beamte, Vertragsbedienstete oder Praktikant!

Seit der Gründung der Europäischen Union gehören europäische Behörden zu den interessanten und begehrten Arbeitgebern. Dabei ist Arbeiten für die EU mit einem internationalen Kollegium an mehreren europäischen Standorten möglich. Neben dem internationalen Flair spielt für einen Bewerber auch das Gehaltsgefüge eine gewichtige Rolle.

Für eine Bewerbung bei einer der europäischen Behörden werden neben einer fachlich ausgerichteten Ausbildung vor allem gute Sprachkenntnisse in Englisch und wenigstens einer weiteren europäischen Hauptsprache erwartet. Bei der Vergabe der Stellen ist ein strenges Regularium seitens der EU vorgegeben.

Bewerbungen werden aus allen Mitgliedsstaaten angenommen. Bei der Entscheidung für eine Besetzung freier Stellen hängt davon ab, inwieweit damit der ausgewogenen Vertretung der einzelnen Mitgliedstaaten entsprochen werden kann. Natürlich beschweren sich immer wieder Länder, dass zu wenige Bürger ihres Landes für die EU arbeiten.

Nicht immer liegt das allerdings an der Stellenvergabe, vielmehr sind die Stellenausschreibungen europäischer Behörden geeigneten Fachleuten einfach nicht bekannt. Somit ist es weder Behördenwillkür noch Desinteresse, das dringend benötigte Spezialisten vom Einschlagen einer Laufbahn in Luxemburg, Brüssel oder an anderen Standorten europäischer Behörden abhält.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, um eine Laufbahn bei der EU zu beginnen. Für Absolventen von Hochschulen gibt es für eine Beamtenlaufbahn verschiedenste Möglichkeiten, zum Beispiel in den Bereichen Recht, Verwaltung, Finanzen, Wirtschaft, Wissenschaft oder Kommunikation. Beamte im öffentlichen Dienst der Europäischen Union sind in die Kategorien Verwaltungsräte (AD-Beamte) oder Assistenten (AST-Beamte) eingeteilt. Eine Aufgabe ist das Formulieren politischer Maßnahmen und die Umsetzung der EU-Rechtsvorschriften.

Von Europäischen Institutionen werden Vertragsbedienstete eingestellt, die unter anderem unterstützende verwaltungstechnische Tätigkeiten ausüben. Das gilt auch für spezielle Fachbereiche, wo zusätzliche Kapazitäten an Fachpersonal benötigt werden. Arbeitsverträge für Vertragsbedienstete sind mit einer festgelegten Höchstdauer versehen. Die geforderten Qualifikationsanforderungen ergeben sich aus den jeweiligen Tätigkeitsprofilen, zum Beispiel Sprache, Sekretariat, Büro, Buchhaltung oder technische Tätigkeiten.

Weiterhin werden Bedienstete auf Zeit, Zeitarbeitskräfte und Praktikanten eingestellt. Zuständig für Personalentscheidungen ist das Europäische Amt für Personalauswahl (EPSO). Auf seiner Homepage Europa.eu gibt es weitere Informationen zu Stellenangeboten sowie zu Bewerbungs- und Auswahlverfahren.

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