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Arbeiten für Hilfsorganisationen: Was man wissen sollte

Wer gerade sein Studium abgeschlossen hat und sich auf die Suche nach einem Job macht, hat es heutzutage nicht einfach. Zum einen gibt es eine Fülle an Angeboten unterschiedlichster Richtungen, zum anderen ist die Konkurrenz recht hoch. Wer sich im humanitären Bereich engagieren möchte, hat ebenfalls zahlreiche Möglichkeiten. Es besteht die Möglichkeit einer administrativen Arbeit in einem Ministerium, der Projektarbeit oder im Feld. Letztere Arbeiten werden vor allem von NGOs durchgeführt. Die so genannten Non-Governmental-Organisations betreuen und führen häufig kleine Projekte in Entwicklungsländern durch. Wie der Name verrät werden sie selten von Seiten der Regierung finanziert, sondern finanzieren sich durch Spenden. Damit geht einher, dass auch die Gehälter der Mitarbeiter sich in einem gewissen Rahmen bewegen.

Wer sich dafür entscheidet innerhalb einer NGO tätig zu werden, darf nicht den großen Reichtum erwarten. Unabhängig davon, ob man im Ausland oder im Inland für eine Hilfsorganisation tätig ist, sollte man sich der Tatsache bewusst sein, dass es sich vorwiegend um eine Projektarbeit handelt. Das impliziert eine zeitlich begrenzte Anstellung. Unbefristete Verträge sind in dieser Branche eher eine Seltenheit.

Nichtsdestotrotz gibt es auch große Hilfsorganisationen für die man tätig werden kann. Dazu gehört allem voran die UNO, auch als Vereinte Nationen bekannt. Die UNO ist weltweit tätig und bietet eine Vielzahl an Jobmöglichkeiten an. Natürlich ist sie als Arbeitgeber auch sehr beliebt, weshalb man bei einer Bewerbung von einer großen Konkurrenz ausgehen sollte. Nichtsdestotrotz ist die UNO ständig auf der Suche nach geeignetem Personal. Jobausschreibungen und Informationen zum Bewerbungsverfahren sind auf den entsprechenden Seiten vorzufinden.

Menschen, die sich für einen humanitären Job entscheiden sind grundsätzlich nicht auf der Suche nach dem großen Geld. Vielmehr geht es darum einen wertvollen Beitrag im humanitären Bereich zu leisten. In den letzten Jahren ist das Interesse für diese Branche stark angestiegen, weshalb etwa Praktika oder Traineestellen oftmals unvergütet bleiben oder nur zu einem geringen Maße entlohnt werden. Insbesondere kleine Hilfsorganisationen haben regelmäßig Geldprobleme und sind demnach nicht als sichere Arbeitgeber einzustufen. Arbeiten für Hilfsorganisationen ist dennoch ein sehr ehrenwerter Beruf.

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