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Arbeiten im Theater: Auch hinter den Kulissen sprüht es vor Kreativität und Leidenschaft

Theater, Theater, der Vorhang geht auf – und Schauspieler, Sänger und Musiker glänzen mehr oder weniger im Licht der Schweinwerfer. Doch versteckt hinter den Kulissen tragen viele Theaterleute nicht weniger zum Erfolg einer Produktion bei: Die Bühnenbildner, Beleuchter, Maskenbildner oder Kostümschneider.

Sie alle haben vermutlich eines gemeinsam: Leidenschaft für ihren Beruf. Denn vor allem an kleineren Theatern sind Arbeitszeiten oft unregelmäßig und die Verdienstmöglichkeiten eher mau. Dafür kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen und hat Abwechslung ohne Ende.

Wer Bühnenbildner werden und die Kulissen für die verschiedenen Szenen eines Theaterstücks entwerfen möchte, sollte im Idealfall ein fünfjähriges Studium an einer Kunstakademie absolvieren. Der Deutsche Bühnenverein rät außerdem zu einem Volontariat oder einer mindestens einjährigen praktischen Tätigkeit am Theater, um das notwendige bühnen- und beleuchtungstechnische Wissen zu erwerben. Viele Bühnenbildner arbeiten freiberuflich und müssen deshalb oft von einem Theater zum nächsten wechseln.

Kostümbildner sollten vor allem eines mitbringen: eine Menge Fantasie und viel Vorstellungskraft. Denn sie müssen von Ballkleidern bis hin zu Tierkostümen sämtliche Theaterkleider entwerfen. Farbe, Form und Stoff der Kleidungsstücke müssen dabei zum Text, zur Inszenierungsidee, zum Bühnenbild und nicht zuletzt zum Körperbau der Darsteller passen. In der Regel absolviert man ein vier- bis fünfjähriges Studium in einer Fachklasse für Bühnen- und Kostümbildner oder in einer für Kostümgestalter. Hilfreich ist auch eine vorherige Schneiderlehre.

Der Dramaturg kümmert er sich innerhalb des Theaters um die Betreuung eines Stückes, arbeitet eng mit dem Regisseur zusammen und sichtet die Stücke für die kommende Spielzeit. Gleichzeitig sorgt er aber auch für die Außendarstellung des Theaters und erstellt vielfach das Programmheft. Formale Voraussetzungen für diesen Beruf gibt es zwar nicht. Grundsätzlich sind aber Studiengänge wie Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Philosophie oder Germanistik keine schlechte Voraussetzung.

Quelle: berliner-akzente.de
Bild: Nic McPhee (Flickr)

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