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Arbeiten in Australien: Ein Job im Outback erhöht die Chancen auf ein Arbeitsvisum

Australien ist für viele Auswanderer ein beliebtes Ziel, liegt doch die Arbeitslosenquote bei Einheimischen und Migranten in 'Down Under' bei lediglich 4,2 Prozent.

Dieser Erfolg beruht vor allem auf der selektiven Einwanderungspolitik des fünften Kontinents: Nur Fachkräfte, die wirklich gebraucht werden, dürfen einreisen. Natürlich hat diese strenge Auswahl zur Folge, dass es gar nicht so einfach ist, dauerhaft in Australien zu arbeiten und zu leben. Für viele Berufsgruppen ist es sogar nahezu unmöglich, ein Arbeitsvisum zu ergattern.

Generell gibt es für Einwanderer zwei Möglichkeiten, an das begehrte 'Eintrittsticket' zu kommen: Entweder findet er ein Unternehmen, das ihn sponsert, oder er hat einen Beruf, an dem es in Australien gerade mangelt. Viele Mangelberufe gibt es allerdings nicht. Erst im Juli kürzte die Einwanderungsbehörde die Liste mit Berufen, mit denen man zuvor ein Arbeitsvisum aufgrund seiner Qualifikationen beantragen konnte: Von über 400 sank die Zahl der in Australien benötigten Berufsbilder auf 181.

Versuchen kann man sein Glück natürlich trotzdem, denn ob jemand ein Visum bekommt, wird nicht zuletzt über ein Punktesystem ermittelt: Die Regierung vergibt Punkte für Kategorien wie Alter, Englischkenntnisse und Ausbildung. Auch die Flexibilität spielt eine Rolle: Einwanderer, die bereit sind, in einer ländlichen Region zu arbeiten, haben bessere Chancen auf ein Arbeitsvisum.

Ein guter Ausgangspunkt für deutsche Jobsuchende ist die Publikation 'Deutsche Niederlassungen in Australien', die von der deutsch- australischen Industrie- und Handelskammer herausgegeben wird. Die Broschüre vermittelt einen Überblick über die zurzeit rund 340 deutsche Unternehmen. Darüber hinaus betreibt die australische Regierung eine Internetseite, auf der registrierte Migration Agents gesucht werden können, die Auswanderungswilligen dabei helfen, ihren Traum vom Arbeiten in Australien zu verwirklichen.

Quelle: zeit.de
Bild: Roberto Arias (Flickr)

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