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Den zukünftigen Arbeitgeber googeln

Wenn Sie auf der Suche nach einer neuen Stelle sind, ist das Internet mittlerweile sowieso die erste Anlaufstelle. Neben Sammelbörsen, die die Stellenangebote verschiedenster Anbieter zusammenfassen, haben auch viele Firmen auf ihrer eigenen Seite einen Bereich mit momentan freien Stellen. Wenn die Wunschfirma gefunden ist, sollte die Suche aber nicht aufhören: Vor dem ersten Bewerbungsgespräch können Sie Ihren zukünftigen Arbeitgeber googeln und so Punkte sammeln - und sich absichern.

Informationen, die man braucht?

Wer einen Job sucht kann es sich meistens kaum erlauben, sich bei nur einem Arbeitgeber zu bewerben. Andersrum laden Arbeitgeber nicht nur einen Bewerber ein. Oft haben beide Seiten in diesem Verfahren sehr wenig real-Zeit füreinander. Es gibt also nur ein kurzes, vielleicht hastiges und vorher durchgeplantes Bewerbungsgespräch, damit sich beide Seiten kennenlernen.

Deswegen kommt es auf diesen kurzen Eindruck umso mehr an. Firmen wissen, dass es möglich ist, sich vorab über sie zu informieren und verlangen das teilweise auch von Bewerbern. Wer für ein Unternehmen arbeitet, soll sich auch mit ihm identifizieren können und muss es mit nach außen darstellen. Dafür sind Wissen und Informationen unerlässlich. Lesen Sie also nicht nur die Website der Firma selbst sondern auch ein paar andere Seiten - vielleicht die ersten paar google-Treffer.

Das kann auch Ihnen selbst helfen. Denn die Website der Firma mag noch so positiv sein - vielleicht hat ihr zukünftiger Arbeitsgeber auch "Dreck am Stecken"? Wenn Sie ihren Arbeitgeber googeln, können Sie herausfinden, ob er vielleicht schon einige Skandale hinter sich hat - ehemalige Mitarbeiter, die ihn verklagt haben, Betriebsratbeschwerden und so weiter.

Wer noch weiter gehen möchte, kann sich seinem zukünftigen Brötchengeber gegenüber auch verhalten wie ein besonders fanatischer Liebhaber und Mitarbeiter stalken. Namen lassen sich oft über die offizielle Homepage in Erfahrung bringen und Netzwerke wie Facebook und Xing erlauben den Rest. Hier ist allerdings Vorsicht angesagt: Wer allzu übereifrig wirkt, kann genau wie ein aufdringlicher Liebhaber vorab abgewiesen werden.

Wie gut muss man sich eigentlich kennen?

Wie auch bei Verabredungen gilt: Sie sollten Ihre neue Bekanntschaft nicht absolut verschrecken. Den Arbeitgeber googeln ist okay und wird erwartet, ihn quasi zu stalken macht eher einen schlechten Eindruck.

Und lassen Sie sich nicht gleich von dem abschrecken, was im Internet steht. Genau wie für das, was über Sie im Internet steht, ist vielleicht nicht alles über Ihren Arbeitgeber auf diversen Seiten wirklich wahr.

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