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Arbeitsmarkt: Wie Berufseinsteiger mit dem Arbeitsalltag klar kommen

Für Berufseinsteiger ist der Arbeitsalltag oft enttäuschend - da hat man sich auf dem hart umworbenen Arbeitsmarkt etabliert, und schon möchte man diesen eigentlich wieder verlassen, wenn da nicht das monatliche Gehalt wäre, das einem zum Bleiben überzeugt. Es gibt wenig Alternativen, sodass die einzige Möglichkeit bleibt, sich mit der Lage abzufinden und dran zu bleiben. Das zahlt sich in der Regel aus.

Nach Frust kommt Lust

Als Berufseinsteiger ist es nicht einfach auf dem Arbeitsmarkt, viele Positionen werden nur an Bewerber mit Berufserfahrung gegeben. Wer da einen guten Job ergattert, hat sich durchgesetzt.

Allersdings ist das nur die erste Hürde: Die Zweite folgt dann im ganz normalen Arbeitsalltag. Oft entpuppt sich der Traumjob als langweilig und große Herausforderungen sind nach zwei Wochen Einarbeitungszeit vollkommene Routine. Andersrum kann es auch zur vollkommenen Überforderung kommen. Wenn keine ordentliche Einführung und Einarbeitung erfordert, kann die erste Zeit für Berufseinstieger auch zur Belastung werden.

Durch beide Situationen müssen Neulinge durch und es gibt auch eine Perspektive: Es wird die Zeit kommen, in der die Strukturen durchsichtig sind und man sich in ihnen eingefunden hat. Wenn dann noch der Teamgeist und die netten Kollegen im Arbeitsalltag stimmen, dann lässt es sich auf Dauer in einem Unternehmen aushalten.

Vor allem sollten Neulinge sich am Anfang des Arbeitsverhältnisses nicht entmutigen lassen. Auch wenn die ersten euphorischen Erwartungen an den Job nach einer Arbeitswoche nicht erfüllt wurden, kann sich alles noch zum Positiven entwickeln. Dafür muss man allerdings auch etwas tun. Berufseinsteiger, die sich aktiv einbringen, nachfragen und schnell in Kontakt kommen, sind in wenigen Wochen ins Team integriert und fühlen sich auf der Arbeit wohl. Wenn dann noch ein positives Wort vom Chef kommt, läuft doch alles glatt.

Der erste Job ist der Schwierigste

Berufseinsteiger meistern die erste Zeit des Arbeitsalltags und dem aufkommenden Frust auch, in dem sich bewusst werden, welche Möglichkeiten ihnen noch bevor stehen. Jeder fängt klein auf dem Arbeitsmarkt an. Schritt für Schritt gilt es, sich hochzuarbeiten und von einer Herausforderung zur nächsten zu kommen. Da muss man Frust einstecken können. Und das ist die Lektion, die Neulinge in ihrem ersten Job lernen.

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