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Berufsbild Reiseverkehrskaufleute: Die schönste Zeit des Jahres organisieren

Der Urlaub gilt als die schönste Zeit des Jahres. Damit dabei auch wirklich alles stimmt, stehen Reiseverkehrskaufleute ihren Kunden beratend zur Seite und geben ihnen wichtige Informationen, damit es am Urlaubsort nicht zu bösen Überraschungen kommt. Hier stellen wir das Berufsbild der Reiseverkehrskaufleute vor.

Hans Doldi, Vizepräsident des Deutschen Reiseverbands (DRV) beschreibt das Berufsbild der Reiseverkehrskaufleute folgendermaßen: 'Sie organisieren die schönste Zeit des Jahres – den Urlaub.' Allerdings müssen Reiseverkehrskaufleute mehr mit bringen als nur Spaß am Verreisen. So beinhaltet die Ausbildung für Reiseverkehrskaufleute neben Kenntnissen über touristische Zielgebiete auch rechtliche und betriebswirtschaftliche Grundlagen. Auch Marketing, Sprachen und die Fähigkeit, auf Kunden einzugehen gehören zum Portfolio der Reiseverkehrskaufleute.

Während der Ausbildung kommt es zwar eher selten vor, dass man zu Erkundungstrips zu den angebotenen Hotels eingeladen wird, dafür gehören später Fortbildungsreisen fest zum Berufsbild der Reiseverkehrskaufleute, wie Doldi bestätigt: 'Nach der Ausbildung steht das Kennenlernen von Produkten, Hotels, Kulturen und Ländern bei Fortbildungsreisen auf jeden Fall auf dem Programm.'

Generell dauert die Ausbildung für Reiseverkehrskaufleute drei Jahre, sie kann allerdings um ein halbes Jahr verkürzt werden. Die Lehrlinge werden wechselweise im Betrieb und in der Berufsschule in das Berufsbild der Reiseverkehrskaufleute eingeführt und auf ihren Beruf vorbereitet. Die Abschlussprüfung beinhaltet nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg einen schriftlichen Test über die Fächer Touristik, Reiseverkehr, kaufmännische Steuerung und Kontrolle sowie Wirtschafts- und Sozialkunde und eine mündliche Prüfung, in der die Azubis ein Fachgespräch führen müssen.

Nach der Ausbildung können Reiseverkehrskaufleute in Reisebüros arbeiten. Doch das Berufsbild der Reiseverkehrskaufleute findet man auch bei Fluggesellschaften, in Hotels oder Mietwagenfirmen sowie in Tourismusämtern.

Quelle: news.de, mixopolis.de
Bild: Rainer Sturm (Pixelio)

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