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Berufsbild Skilehrer: Gutes Aussehen und sportliches Geschick reichen nicht aus

Nüchtern ausgedrückt könnte man sagen, dass ein Skilehrer eine Person ist, die anderen Menschen das Skifahren beibringt oder ihnen hilft, ihre Technik zu verbessern. Etwas polemischer ausgedrückt könnte man auch sagen, dass ein Skilehrer ein stets braun gebrannter Sonnyboy ist, der einen guten Schlag bei den Frauen hat und gerne feiert. Trifft man sich irgendwo in der Mitte, ergibt sich das Berufsbild des professionellen Skifahrers.

Um diesen geschützten Beruf offiziell ausüben zu dürfen, bedarf es einer Ausbildung und diverser Prüfungen innerhalb des zugehörigen Verbands. Um als Anerkannter Skilehrer zu gelten, muss man in Deutschland die Prüfung des Deutschen Skilehrerverbandes bestehen. Formale Voraussetzungen zur Zulassung sind ein amtliches Führungszeugnis, Nachweise über Praktika, ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigungen und ein Mindestalter von 18 Jahren. Zu den Inhalten der Ausbildung gehören neben praktischen Bereichen auch Lawinenkunde, Lehrtheorie und Skilehrpläne.

Wer sich für den Beruf interessiert, sollte sportlich und gesund sein. Da die meisten Skilehrer in der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt werden, sind auch ein großes Verantwortungsgefühl, Geduld und Spaß am Umgang mit großen und kleinen Menschen wichtig.

Zudem sollte man sich bewusst sein, dass der Beruf meist nur saisonal ausgeübt werden kann. Nur wenige Skilehrer arbeiten auch im Sommer. Die meisten Vertreter dieser Zunft gehen dann einer anderen Tätigkeit nach. Häufig wird der Beruf des Skilehrers zusätzlich zur Arbeit in der Landwirtschaft oder im Hotel- und Gastronomiegewerbe ausgeübt.

Quellen: skiurlaub-infos.de, beobachter.ch
Bild: Skischule Zink (Flickr)

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