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Berufsbild Unternehmensberater: Und ewig lockt das große Geld

Trotz des schlechten Images und der vielen Klischees bleibt der Unternehmensberater für viele Absolventen ein Traumberuf. Auch Erfolgsdruck, wenig Privatleben und ständige Mobilität schreckt die angehenden Consultants nicht von den meist sehr gut dotierten Jobs ab.

Während Investmentbanker, Bankvorstände und Wertpapierberater in der zurückliegenden Krise massenweise entlassen wurden, traf dieses Schicksal kaum einen Unternehmensberater. Selbst in Krisenzeiten und vor allem in den darauffolgenden Aufschwüngen hat die Branche so reichlich zu tun, dass sie an den Hochschulen lautstark die Werbetrommel rührt. Und Studenten folgen den Lockrufen der Consultingfirmen gern. Daran ändern weder die offensiv angekündigten 60,-Stunden-Wochen noch der Ruf der Zunft etwas, junge Menschen in kurzer Zeit auszubrennen. Das Gegenteil ist der Fall: Absolventen finden das Leben einer Consulters chic. Außerdem wird das Ranklotzen mit einem überdurchschnittlichen Einkommen belohnt. Zudem fehlt es auch nicht an Abwechslung im Beruf. Ein Einstieg in die Unternehmensberatung bietet schon früh interessante Lernmöglichkeiten, wechselnde Aufgaben und die Chance, verschiedene Branchen und Funktionen kennenzulernen.

Firmenberater agieren zwar hinter den Kulissen und haben keine direkte Verantwortung, dennoch können sie die Geschicke eines Unternehmens beeinflussen. Gerade das macht für viele Consultants den Reiz ihres Berufs aus. Jedes Jahr bewerben sich zehntausende Kandidaten bei den Branchenführern McKinsey, Boston Consulting Group und Roland Berger. Aber auch für die vielen kleinen und mittelgroßen Strategie-, IT-, Change-Management- und Markenberatungen bleiben noch genug Bewerber übrig, um kräftig zu sieben.

Die Karrierechancen in der Beratung sind sehr gut, die Ansprüche an neue Mitarbeiter jedoch stark gestiegen. Viele Unternehmen sind kritischer geworden und schauen ihren Angestellten genauer auf die Finger als noch vor zehn Jahren. Absolventen sollten Leistungsbereitschaft und Flexibilität, analytische und ausgeprägte soziale Kompetenzen mitbringen, um den hohen Anforderungen gerecht werden zu können.

Quelle: sueddeutsche.de
Bild: Mark Hillary (Flickr)

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