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Berufsunfähigkeitsversicherung: Nicht alle Anbieter sind vertrauenswürdig

Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen will, muss Einiges beachten. Zunächst einmal gilt, dass Angebote für eine solche Versicherung, die damit werben auf einen Gesundheitscheck zu verzichten, generell als nicht sehr vertrauenswürdig einzustufen sind.

Wer aufgrund seines Alters oder vorliegenden Erkrankungen befürchtet, keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen zu können, tut gut daran, von Angeboten ohne eine gesundheitliche Überprüfung Abstand zu nehmen – nicht selten handelt es sich um Betrügereien.

Etwas anders gelagert sind solche Angebote, die nicht direkt nach Vorerkrankungen fragen. Tatsächlich gibt es eine Reihe vertrauenswürdiger Versicherer, die auf genaues Abfragen der Krankheiten verzichten. Im Fragenkatalog wollen diese Versicherer nur wissen, ob man in den vergangenen Jahren dauerhaft krank war oder aber eine erhebliche Erwerbsfähigkeitsminderung hat.

Zusätzlich dazu müssen Antragsteller auch Angaben zur Körpergröße und Köpergewicht machen. Der Haken an solchen Angeboten liegt darin, dass es sich um Policen für Kunden unter 40 Jahren handelt. Diese haben in der Regel aber ohnehin keine großen Probleme mit dem Gesundheitscheck. Ältere Interessenten haben aber wiederum das Nachsehen.

Außerdem ist es häufig auch so, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit begrenztem Fragenkatalog mehr kostet als vergleichbare Angebote, die detailliert nach Vorerkrankungen fragen. Als sinnvolle Alternative bieten sich in diesem Fall Direktversicherer an, bei denen man sowohl seriöse als auch preiswerte Angebote finden kann.

In letzter Zeit kann man im Internet viele Angebote für Berufsunfähigkeitsversicherungen ohne Gesundheitscheck. Die Vermittler verlangen dabei Gebühren von bis zu 1000 Euro. Ganz abgesehen davon, dass es sich um zweifelhafte Angebote mit begrenzten Versicherungssummen handelt, stellt sich auch di Frage, ob man dieses Geld nicht besser verwenden kann.

Angesichts solch hoher Honorare kann es sich am Ende lohnen die höheren Prämien in Kauf zu nehmen, die bei vorliegenden Vorerkrankungen anfallen. Dafür bekommt man aber auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die von einem vertrauenswürdigen Versicherer stammt.

Quelle: rp-online.de

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