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Bewerben und Arbeiten in Spanien: Worauf unbedingt zu achten ist

Andere Länder, andere Sitten - das gilt auch beim Bewerben und Arbeiten in Spanien. Das südeuropäische Land gehört zwar schon seit längerer Zeit zur Europäischen Union. In vielerlei Hinsicht ist das Leben auf der Iberischen Halbinsel, den Balearen und den Kanarischen Inseln anders als man es von Deutschland kennt.

Das gilt zum Teil auch fürs Bewerben und Arbeiten in Spanien. In letzter Zeit wird dieses Thema immer wichtiger für viele Deutsche. Denn so mancher, der Spanien aus dem Urlaub kennt, spielt mit dem Gedanken, sich dort für längere Zeit niederzulassen. Die Frage nach der Arbeitssuche stellt sich deswegen fast schon selbstverständlich.

Das Bewerben und Arbeiten in Spanien funktioniert in mancherlei Hinsicht anders als man es von hier kennt. Im Großen und Ganzen ist der Arbeitsalltag in Spanien entspannter als in Deutschland. Man stresst sich nur ungern, und das wirkt sich meistens sehr positiv auf das Arbeitsklima aus. Allerdings führt diese entspannte Herangehensweise dazu, dass manches länger dauert, als man es gewohnt ist, und die Produktivität insgesamt niedriger ist als hierzulande.

Das gilt auch für Löhne und Gehälter, die rund 80 Prozent des EU-Durchschnitts betragen. Dafür ist die Lohnsteuer auch niedriger als in Deutschland und die Beiträge zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung zahlt der Arbeitgeber. Unbefristete Arbeitsverträge gibt es in Spanien relativ selten und auch der Kündigungsschutz ist lockerer als in Deutschland.

Wer sich in Spanien bewirbt, muss zu den Unterlagen keine Zeugniskopien hinzufügen. Ansonsten gehören aber ein Anschreiben und ein höchstens zweiseitiger Lebenslauf, wie man es von hier kennt, zu den Standard-Bewerbungsunterlagen. Beim Bewerbungsgespräch geht es etwas weniger formell zu als in Deutschland, doch solides und freundliches Auftreten ist auch beim Bewerben und Arbeiten in Spanien der Schlüssel zum Erfolg.

Quelle: arbeits-abc.de
Bild: losmininos (Flickr)

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