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Wer sich in Gesundheitsberufen bewirbt, hat gute Chancen

Die Bewerbung in Gesundheitsberufen bietet vielen Schulabsolventen die Möglichkeit, sich einen Ausbildungsplatz zu sichern, der zukunftssicher ist und in dem man sich sozial engagieren kann. Auch wenn die Wirtschaftskrise in vielen Branchen zu Einstellungsstopps geführt hat, expandiert das Gesundheitswesen weiterhin eröffnet so zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Disziplinen. Ob in öffentlichen Krankenhäusern oder in privaten Praxen – Pfleger, Therapeuten und Techniker werden immer gesucht.

Die größte Anzahl an Ausbildungsplätzen bieten nach wie vor die Krankenhäuser und Universitätskliniken. Schließlich bestehen 40 Prozent des Personals aus Pflegerkräften. Daneben werden auch Techniker für unterschiedlichste Bereiche gesucht, die die Ärzte bei ihrer Arbeit unterstützen. Auch in Arztpraxen und privaten Labors besteht stetig Nachfrage nach Arzthelfern und Zahntechnikern. Außerdem gibt es ambulante Dienste, die Pflegedienste in den eigenen vier Wänden organisieren, wie sie vom Roten Kreuz, den Johanniter Unfallhilfe oder der Arbeiterwohlfahrt angeboten werden. Zu guter Letzt sind da noch die Handwerksbetriebe, die das Gesundheitswesen mit Hilfsmitteln beliefern und mechanische Ausbildungsberufe anbieten.

Ob man nun in bei einem Heilpraktiker, in einem Krankenhaus, oder als selbstständiger Pfleger arbeitet – der Umgang mit Erkrankten erfordert viel Sensibilität und Einfühlungsvermögen. Patienten erwarten eine kompetente Betreuung und entsprechendes Fingerspitzengefühl. Wer das nicht mitbringt, der ist im technischen Bereich besser aufgehoben, wo es eher um die Herstellung oder Wartung medizinischer Geräte geht. Das in Serien vermittelte Bild der ausgelassenen Krankenschwester hat mit der teils stressigen Realität in der Abteilung für Unfallchirurgie eines Krankenhauses wenig zu tun. Daher empfiehlt sich vor der Bewerbung in einem Gesundheitsberuf das Absolvieren eines Praktikums, anhand dessen man seine Stärken und Schwächen lokalisieren kann.

In den handwerklichen Gesundheitsberufen verdient ein gelernter Geselle zwischen 1200 und 1600 brutto monatlich. Eine Krankenschwester landet im Schnitt bei 2000 Euro monatlich. Bei Arzthelferinnen liegt das durchschnittliche Gehalt bei knapp 1400 Euro. Dies sind jedoch nur Richtwerte. Das Gehalt hängt natürlich auch von der jeweiligen Erfahrung und der Position im Krankenhaus oder der Privatpraxis ab. Auf jeden Fall empfiehlt es sich, eventuelle Weiterbildungsangebote während der Ausbildungszeit in Anspruch zu nehmen, um die Berufschancen und das Mindestgehalt zu verbessern. Dann ist die Bewerbung in einem Gesundheitsberuf der Start in eine neue Zukunft.

Quelle: ellviva.de
Bild: Geralt (Pixelio)

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