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Bewerbungsgespräch: So präsentieren Sie sich richtig

Wenn die erste Hürde bei der Bewerbung genommen ist und die schriftliche Bewerbung kam gut beim eventuellen neuen Arbeitgeber an, steht das Bewerbungsgespräch an. Dabei kann man vieles falsch machen. Wir geben hier nun einige Tipps, wie Sie sich gut präsentieren und einen perfekten Eindruck hinterlassen können.

Pünktlich erscheinen, freundlich sein

Im Vorfeld wird ein Termin für das Bewerbungsgespräch festgesetzt. Zu diesem sollen Sie unbedingt pünktlich erscheinen. Wer zu spät kommt, der hat schon mal den ersten fetten Minuspunkt gesammelt, wenn er nicht eine bombensichere Erklärung dafür hat. Allerdings sollte man auch nicht eine Stunde vorher da sein. Überpünktlichkeit bringt nur den betrieblichen Ablauf durcheinander und könnte als Unsicherheit aufgefasst werden. Beim Eintreten in die Firmenhallen ist ein freundliches Auftreten unumgänglich. Begrüßen Sie die Empfangsdame freundlich und wirken Sie auf keinen Fall arrogant oder mies gelaunt. Solch ein Verhalten führt direkt zur Absage.

Outfit und Vorbereitung

Das äußere Erscheinungsbild ist der erste optische Eindruck. Deswegen müssen dabei einige Dinge beachtet werden. Informieren Sie sich im Vorfeld über den Dresscode in der Firma. Allgemein gilt, dass angemessene Kleidung in einem konservativen Betrieb unerlässlich ist. In einem kreativen Job kann man auch mal lässiger auftreten. Dort würde man mit Anzug und Krawatte eher unangenehm auffallen. Für Männer sollten Sandalen und kurze Hosen tabu sein, Frauen sollten darauf achten, nicht zu viel Schmuck, Make-Up oder riesige Dekolletes zu tragen. Vermeiden Sie Körpergerüche, zuviel Parfum ist aber auch schlecht. Der gesunde Mittelweg ist das beste.

Bereiten Sie sich auf das Gespräch vor. Dazu gehört, die Bewerbungsunterlagen bei sich zu tragen. Und wichtig ist es auch, Fragen zu stellen, ansonsten kommt es dem Arbeitgeber so vor, als hätte man eh Desinteresse. Und dabei sollten Sie ihrem Gegenüber immer in die Augen schauen, auch wenn Sie nervös sind. Vor dem Gespräch müssen Sie das Handy ausschalten oder zumindest auf lautlos. Und selbst wenn sie merken, dass es klingelt: Niemals drangehen.

Nichts verheimlichen

Bei einem Gespräch gilt es, alles offenzulegen, was der Arbeitgeber wissen möchte. Wer etwas verheimlicht, begibt sich in die Gefahr, dass es dann hinterher doch heraus kommt. Und dann hat man ein Problem. Der Arbeitgeber möchte schließlich wissen, wen er genau einstellt, deswegen sollten alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Und auch wenn es im ehemaligen Job zu unangenehmen Auseinandersetzungen mit Kollegen oder Vorgesetzten kam, es gilt die Regel: Niemals schlecht über andere reden. Ansonsten bekommt der Arbeitgeber den Eindruck, dass er der nächste sein könnte, über den schlecht geredet wird.

Nicht überheblich sein

Selbstbewusstsein ist eine gute Eigenschaft. Doch diese sollte nicht in Überheblichkeit umschlagen. Natürlich sollen Sie von ihren Fähigkeiten überzeugt sein, ein Arbeitgeber ist aber auch nicht böse, wenn man zugibt, dass man etwas nicht so gut beherrscht. Eher wird er skeptisch, wenn man sich als Allzweckwaffe präsentiert. Genausowenig glaubt er, wenn man auf die Aufgabe, drei schlechte Eigenschaften von sich zu nennen, sagt, dass man keine habe. Hier gilt es, etwas zu nennen, was als positiv ausgelegt werden kann. Sagen Sie etwa, dass sie es als schlecht empfinden, dass sie manchmal zu perfektionistisch sind.

Im Gegensatz dazu sollte man sich aber auch nicht zu klein machen. Bescheidenheit ist zwar eine gute Eigenschaft, aber man sollte sich nicht zu schlecht präsentieren. Seien Sie nicht zu wortkarg und antworten Sie präzise auf den Punkt und nicht zu allgemein. Ansonsten würde es so wirken, als wolle man vor dem Arbeitgeber etwas verschleiern.

Gehaltsvorstellungen und Verabschiedung

Einige Arbeitgeber würden gerne wissen, welche Gehaltsvorstellungen man hat. Dies ist etwas knifflig. Denn wenn man zu tief stapelt, dann könnte das Gegenüber denken, man halte selbst nicht viel von seiner Arbeit. Zu hoch darf es aber auch nicht sein. Also informieren Sie sich über branchenübliche Gehälter und nennen Sie dann eine Summe, die in der Mitte liegt. Und ist das Bewerbungsgespräch dann beendet, bedanken Sie sich für den Termin und verabschieden Sie sich freundlich.

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