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10 Tipps für einen aussagekräftigen Lebenslauf

1. Wie muss ein Lebenslauf aussehen?
Für einen gelungenen Aufbau des Lebenslaufs gilt generell:
- Teilen Sie den Lebenslauf in drei Teile auf: Persönliches, Ausbildung und Berufserfahrung
- Berufsanfänger teilen diese drei Rubriken in 20 Prozent Persönliches und 80 Prozent Ausbildung, wobei auch Praktika, Auslandsaufenthalte und Nebenjobs eine Rolle spielen sollten und als erste Berufserfahrungen verbucht werden können.
- Bewerber mit Berufserfahrung teilen die drei Rubriken in 10 Prozent Persönliches, 30 Prozent Ausbildung und 60 Prozent Berufserfahrung.

2. Lücken im Lebenslauf kaschieren:


Lücken lassen Personalsachbearbeiter oft aufschrecken: Verbirgt sich hinter dem Bewerber in "Problemfall"? Werden Sie aber nicht nervös, wenn Sie solche Lücken im Lebenslauf haben - letztlich ist das normal, menschlich und man kann diese auch gut kaschieren. "Gewusst wie", ist hier das Stichwort. Versuchen Sie aber nie, Fehlzeiten wegzumogeln oder zu leugnen.

Verwenden Sie möglichst positive Worte, um die Lücken zu erklären:
- Statt "arbeitslos" schreiben Sie "arbeitssuchend"
- Nennen Sie Kurse und andere weiterbildende Aktivitäten, die Sie in Zeiten von Arbeitslosigkeit frequentiert haben
- Haben Sie einige Zeit zum Beispiel das elterliche Ladengeschäft geführt (weil diese krank waren) kommt das auch gut an, denn es vermittelt Initiative, Organisationstalent, Eigeninitiative und durchaus auch Führungskompetenz.
- Auslandsaufenthalte werden ebenso positiv gewertet, denn neben eventuellen joblichen Kompetenzen bringen sie persönliche und interkulturelle Kompetenzen mit sich
- Pflegezeiten in der Familie werden oft als Pluspunkt gewertet
- "Zeiten der Neuorientierung" werden ebenso oft als wertvolle Erfahrung eigestuft

3.Was, wenn sie in vielen Unternehmen nur sehr kurz beschäftigt waren?
- Sachlichen Gründe, wie die Insolvenz des Unternehmens oder Umstrukturierungsmaßnahmen können Sie getrost genau so benenn


- Gab es aber persönliche Gründe, können Sie die kurzen Anstellungsverhältnisse mit befristeten Arbeitsverhältnissen oder als Praktikum bezeichnen

3.Was, wenn sie in vielen Unternehmen nur sehr kurz beschäftigt waren?
- Sachlichen Gründe, wie die Insolvenz des Unternehmens oder Umstrukturierungsmaßnahmen können Sie getrost genau so benenn


- Gab es aber persönliche Gründe, können Sie die kurzen Anstellungsverhältnisse mit befristeten Arbeitsverhältnissen oder als Praktikum bezeichnen

4. Wie lang darf ein Lebenslauf sein?


Generell gilt: Ein Lebenslauf sollte nicht länger als zwei A4-Seiten sein. Und dabei darf die Lesbarkeit oder Übersichtlichkeit nicht durch zu klein gewählte Schriftarten gestört werden. Also: Fassen Sie sich kurz! Schreiben Sie stichpunktartig, lassen Sie unnötige, wenig informative Fakten (wie das zweimonatige Praktikum vor zehn Jahren) einfach weg.

5. Muss man Geburtsnamen oder Namensänderungen im Lebenslauf erwähnen?


Nein, muss man nicht. Sowohl der Geburtsname, als auch Namensänderungen nach einer Scheidung, oderAdoption sind für den Lebenslauf irrelevant. 
 


Angaben zum Zivilstand:

Ob Sie ledig, verheiratet, verwitwet oder geschieden sind, geben Sie im Lebenslauf an. Seit wann, also etwa "verwitwet seit...", ist hingegen nicht nötig.


Wenn Sie Kinder im Lebenslauf angeben, dann schreiben Sie das Alter und Geschlecht, aber keine Namen. Die Namen und die Berufe der Eltern im Lebenslauf anzugeben, ist heutzutage absolut unüblich.

6. Soft Skills im Lebenslauf
Je nachdem auf was für eine Stelle Sie sich bewerben, kann es Sinn machen, Soft Skills nicht nur im Anschreiben, sondern ebenso im Lebenslauf aufzulisten. Allerdings müssen Sie das nicht als Extra-Spalte tun, sondern können diese in die Kurzbeschreibung Ihrer Tätigkeit einfügen.

Sie können aber ebenso einen Extra-Punkt "Organisatorische Fähigkeiten" einfügen und dort zum Beispiel erwähnen, dass Sie seit Jahren die Organisation eines Vereins oder von Veranstaltungen übernehmen.

Wenn Sie sich zum Beispiel auf einen Projektleiter-Posten bewerben, kann diese Extra-Information, die nicht direkt etwas mit Ihrem beruflichen Werdegang zu tun hat, zusätzlich auf Ihr Engagement, Ihr Organisationstalent und Ihre Führungskompetenz hinweisen.

6. Soft Skills im Lebenslauf
Je nachdem auf was für eine Stelle Sie sich bewerben, kann es Sinn machen, Soft Skills nicht nur im Anschreiben, sondern ebenso im Lebenslauf aufzulisten. Allerdings müssen Sie das nicht als Extra-Spalte tun, sondern können diese in die Kurzbeschreibung Ihrer Tätigkeit einfügen.

Sie können aber ebenso einen Extra-Punkt "Organisatorische Fähigkeiten" einfügen und dort zum Beispiel erwähnen, dass Sie seit Jahren die Organisation eines Vereins oder von Veranstaltungen übernehmen.

Wenn Sie sich zum Beispiel auf einen Projektleiter-Posten bewerben, kann diese Extra-Information, die nicht direkt etwas mit Ihrem beruflichen Werdegang zu tun hat, zusätzlich auf Ihr Engagement, Ihr Organisationstalent und Ihre Führungskompetenz hinweisen.

7. "Sport und Hobbys" im Lebenslauf?


Hier sollen Sie nicht Ihr gesamtes Freizeitverhalten dokumentieren - zählen Sie ein oder zwei persönliche Interessen ein. Es soll einfach ein paar Schlüsse auch Ihren Charakter zulassen, die eventuell auf für den Job eine Rolle spielen. "Einsame, lange Radtouren" vermitteln eher geringe Kontaktfreudigkeit, ein Mannschaftssport sagt hingegen einiges über Ihre Teamfähigkeit aus.

8. Zusatzqualifikationen und Fortbildungen
Zusatzqualifikationen undFortbildungen sind im Lebenslauf unbedingt zu benennen - konzentrieren Sie sich aber auf die wesentlichen Punkte, die auch relevant für die Stelle sind.

9. Wann sollte man den Lebenslauf in englischer Sprache verfassen?


Wenn Sie sich im englischsprachigen Raum bewerben oder wenn dies ausdrücklich im Stellenangebot von Ihnen verlangt wird. Grundsätzlich schreibt man den Lebenslauf in der "Unternehmenssprache" der Firma.

10. Muss man den Lebenslauf unterschreiben?
Ja. Am unteren Ende der Seite nennen Sie den Ort, das aktuelle Datum und unterschreiben mit einem blauen Stift.

10. Muss man den Lebenslauf unterschreiben?
Ja. Am unteren Ende der Seite nennen Sie den Ort, das aktuelle Datum und unterschreiben mit einem blauen Stift.

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