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Ausbildung oder Studium - wo verdient man mehr?

Die Frage nach dem zu erwartenden Gehalt ist ein berechtigter und vernünftiger Aspekt, wenn es darum geht, die berufliche Zukunft zu planen. Allerdings existieren gängige Vereinfachungen, denen man bei seiner Berufswahl besser nicht auf den Leim gehen sollte.

Die meisten Menschen glauben, dass Berufe die ein Studium erfordern, mehr Geld einbringen. Das stimmt so nicht ganz - es gibt auch interessante Ausbildungsberufe, die eine gut gefüllte Gehaltstüte versprechen. Zudem dauern Ausbildungen meist nur halb so lang wie ein Studium. Was ist also besser - eine Ausbildung machen oder doch lieber studieren?

Wir nennen Ihnen im Folgenden vier Ausbildungsberufe und fünf Studiengänge, nach deren Absolvierung man ein sehr gutes Gehalt erwarten kann. Was wirklich besser ist, das müssen Sie danach am besten selbst entscheiden.

Fluglotse/-lotsin
Als Fluglotse verdient man wesentlich mehr als in den meisten anderen Berufen und er gilt als einer bestbezahlten Berufe überhaupt. Kein Wunder, man trägt ja auch eine Menge Verantwortung und ist sozusagen "Herr über den Luftraum".

Schon in der Ausbildung gibt es viel Geld, nach Abschluss und Erwehr Grundausbildung aller Lizenzen verdient man als Einsteiger zwischen 6000 und 8000 Euro brutto im Monat. Das Bruttojahresgehalt kann bis auf 100 000 Euro steigen.

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Wer keine Lust hat auf ein BWL-Studium, kann auch Versicherungskaufmann werden. In der Ausbildung verdient man bis zu 1000 Euro monatlich, das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 2400 Euro brutto.

Kaufmann/-frau für Versicherungen und Finanzen
Wer keine Lust hat auf ein BWL-Studium, kann auch Versicherungskaufmann werden. In der Ausbildung verdient man bis zu 1000 Euro monatlich, das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 2400 Euro brutto.

Betriebswirt/-in
Wer studiert, kann noch mehr Geld machen. Ein einfacher Versicherungskaufmann verdient zwar gut, wird die Karriereleiter aber nicht so hoch kommen, wie jemand, der ein Studium in der Tasche hat. Der Studiengang BWL ist auch deshalb empfehlenswert, weil es breit in Themengebiete aufgefächert ist und man, je nach Interesse und Kompetenzen, auch zum Beispiel ins Team- und Personalwesen gehen kann - falls einem Zahlen und Statistiken nur bedingt liegen.

Polizist/-in
Die Polizei bietet Studien an der Polizeifachhochschule an, aber auch Ausbildungen für den mittleren Dienst. In der Ausbildungszeit bekommt man dafür rund 1100 Euro im Monat. Danach darf man, je nach Dienstgrad, monatlich ein Gehalt von bis zu 4500 Euro, bzw. bis zu 6000 Euro brutto im gehobenen Dienst erwarten. Und weil Polizist kein 9-5-Job ist, gibt es zusätzlich Vergütungen und Schichtzulagen für Nacht- oder Wochenendarbeit.

Lehrer/-in
Lehrer sind eine gut bezahlte Berufsgruppe, jedenfalls in Deutschland. Hierzulande liegen Lehrergehälter im oberen Bereich. Das Gehalt steigt zudem nach der Formel "Arsch mal Zeit" laut gesetzlich festgelegter Tabellen stetig an und wer sich verbeamten lässt, hat lebenslang (finanzielle) Sicherheit.

Allerdings werden Lehrer auch nicht reich - in vielen Ausbildungsberufen verdient man mehr. Zudem dauert ein Regelstudium 10 Semester und anschliessend folgen Volontariate - Verdienst in dieser Zeit: Fast nichts.

Lehrer/-in
Lehrer sind eine gut bezahlte Berufsgruppe, jedenfalls in Deutschland. Hierzulande liegen Lehrergehälter im oberen Bereich. Das Gehalt steigt zudem nach der Formel "Arsch mal Zeit" laut gesetzlich festgelegter Tabellen stetig an und wer sich verbeamten lässt, hat lebenslang (finanzielle) Sicherheit.

Allerdings werden Lehrer auch nicht reich - in vielen Ausbildungsberufen verdient man mehr. Zudem dauert ein Regelstudium 10 Semester und anschliessend folgen Volontariate - Verdienst in dieser Zeit: Fast nichts.

Mechatroniker/-in
Die Technikbranche boomt und als Mechatroniker hat man entsprechend gute Jobchancen und gute Verdienstmöglichkeiten. Azubis bekommen während der Ausbildung, die ca 3,5 Jahre dauert, zwischen 750 und 1000 Euro brutto. Beim Einstiegsgehalt kann man mit rund 2100 Euro brutto rechnen. Später sind bis zu 5000 Euro brutto monatlich möglich.

Ingenieur/-in
Auch Ingenieure verdienen gut und werden in den verschiedensten Bereichen benötigt. Allerdings hat es das Studium in sich: Die Regelstudienzeit beträgt zischen 8 und 10 Semestern und das wird von den meisten Studenten nicht geschafft - sie brauchen länger. Oder sie springen mitten im Studium gänzlich ab.

Ärztin/Arzt
Ärzte sind nach wie vor eine sehr gut bezahlte Berufsgruppe. Wer sich aber daran macht, Arzt zu werden, muss zwangsläufig studieren. Das Regelstudium dauert aber rund 7-8 Jahre plus anschließende Praktika. Und in dieser Zeit verdient man wenig bis gar nichts!

Jurist/-in
Als Jurist kann man viel Geld verdienen - man kann. Um einen wirklich guten (und gut bezahlten) Job zu bekommen, muss man einer der Besten im Fach sein. Durchschnittliche Noten sind hier ein absolutes Tabu - das Studium gilt aber als eines der schwersten.

Jurist/-in
Als Jurist kann man viel Geld verdienen - man kann. Um einen wirklich guten (und gut bezahlten) Job zu bekommen, muss man einer der Besten im Fach sein. Durchschnittliche Noten sind hier ein absolutes Tabu - das Studium gilt aber als eines der schwersten.

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