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Home Office: Wie man vermeidet, dass es zum Horror Office wird

Keine langen Anfahrtswege mit Staus oder Menschenmengen, die sich in der Bahn drängen. Keine Ablenkung durch Bürolärm und Kollegen die nerven, flexiblere Zeiten und mehr Zeit für die Familie.

Arbeiten im Home Office bietet viele, ganz offensichtliche Vorteile - allerdings muss man es dennoch erlernen. Denn zu Hause warten andere Ablenkungen, die einen von Produktivität abhalten. Manchmal fühlt man sich vielleicht isoliert und die Familie glaubt oft sogar, man habe nur auf der faulen Haut gelegen.

Wir verraten Ihnen 8 nützliche Tricks, wie Sie produktiv im Home Office arbeiten und die Vorteile effizient für sich nutzen können.

Raus aus dem Pyjama!

Der Arbeitsplatz ist nur wenige Meter vom Bett entfernt und Sie haben kein Telefonmeeting geplant - ziehen Sie dennoch Bürokleidung an. Geschäftsberichte, Telefongespräche (auch die ohne Video) und Exposés machen sich besser, wen Sie sich psychologisch darauf einlassen. Und dazu gehört eben auch "ordentliche" Kleidung.

Gehen Sie zur Arbeit

Schaffen Sie sich räumliche Puffer: Auch wenn Ihr Arbeitsplatz zu Hause liegt, sollten Sie sich einen Arbeitsweg vorgaukeln. Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, gehen Sie kurz raus - das Kind in die Kita bringen, die Zeitung holen oder einen Kaffe trinken. Direkt vom Bett zum Computer überzuwechseln schafft nur wenig Distanz - und die Motivation ist nicht die selbe.

Gehen Sie zur Arbeit

Schaffen Sie sich räumliche Puffer: Auch wenn Ihr Arbeitsplatz zu Hause liegt, sollten Sie sich einen Arbeitsweg vorgaukeln. Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, gehen Sie kurz raus - das Kind in die Kita bringen, die Zeitung holen oder einen Kaffe trinken. Direkt vom Bett zum Computer überzuwechseln schafft nur wenig Distanz - und die Motivation ist nicht die selbe.

Machen Sie Feierabend

Nach getaner Arbeit schalten Sie den Computer aus. Machen Sie richtig Feierabend - so wie jeder andere auch. Sonst laufen Sie Gefahr, zum Rechner zurück zu gehen um "doch noch schnell etwas zu erledigen".

Arbeiten Sie

Der Wäscheberg der letzten Woche, umgeworfene Bauklötzer vom Kind, das Staubkorn in der Ecke - das Arbeiten im Home Office birgt die Gefahr, dass man sich vom Haushalt ablenken lässt. Legen Sie sich Scheuklappen zu, die Sie vergessen lassen, was sonst noch anfällt. Machen Sie die Türen zu und lassen Sie, wenn möglich, niemanden in Ihr Büro eindringen. Ihre Kinder sollten hier nicht spielen und auch der Partner sollte respektieren, dass es sich um einen Arbeitsplatz handelt und nicht um ein Aufenthaltszimmer.

Isolation bekämpfen

Wie funktioniert das nochmal mit der Abrechnung? Und wo finde denn diese ganz unbedingt notwendige Info? Wenn man allein zu Hause arbeitet, ist man auch allein. Fragen, die man schnell dem Kollegen stellt oder ein alberner Plausch, der einem zu einer zündenden Idee verhilft - das gibt es nicht. Manchmal geht man nachmittags das Kind aus der Kita holen und stellt fest, dass man noch kein Wort gesprochen hat an dem Tag.

Versuchen Sie, Kontakt zur Firma und Ihren Kollegen zu halten. Gemeinschafts-Chats, in denen man sich über beruflich wichtige Vorgänge und Ideen austauscht beispielsweise, nehmen einem die Last und das Gefühl der kompletten Isolation. Auch regelmäßige Telefonate oder Videokonferenzen sind eine gute Möglichkeit, um nicht den Kontakt zu verlieren und die vermeintliche Einsamkeit zu bekämpfen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Bürogemeinschaft - vielleicht tun Sie nicht die gleichen Dinge oder arbeiten für die selben Kunden. Aber Sie haben Menschen um sich herum.

Isolation bekämpfen

Wie funktioniert das nochmal mit der Abrechnung? Und wo finde denn diese ganz unbedingt notwendige Info? Wenn man allein zu Hause arbeitet, ist man auch allein. Fragen, die man schnell dem Kollegen stellt oder ein alberner Plausch, der einem zu einer zündenden Idee verhilft - das gibt es nicht. Manchmal geht man nachmittags das Kind aus der Kita holen und stellt fest, dass man noch kein Wort gesprochen hat an dem Tag.

Versuchen Sie, Kontakt zur Firma und Ihren Kollegen zu halten. Gemeinschafts-Chats, in denen man sich über beruflich wichtige Vorgänge und Ideen austauscht beispielsweise, nehmen einem die Last und das Gefühl der kompletten Isolation. Auch regelmäßige Telefonate oder Videokonferenzen sind eine gute Möglichkeit, um nicht den Kontakt zu verlieren und die vermeintliche Einsamkeit zu bekämpfen.

Eine weitere Möglichkeit ist eine Bürogemeinschaft - vielleicht tun Sie nicht die gleichen Dinge oder arbeiten für die selben Kunden. Aber Sie haben Menschen um sich herum.

Arbeit von zu Hause ist nicht gleich Hausarbeit

Oft hat die Familie Schwierigkeiten zu begreifen, dass Sie wirklich arbeiten. Die Tatsache, dass Sie nicht aus dem Haus gehen, verleitet dazu, sämtliche Aufgaben im Haushalt Ihnen zu übertragen. "Du bist doch den ganzen Tag zu Hause, das kannst du doch zwischendurch machen" - kennen Sie das?

Klären Sie ganz klar, dass dem nicht so ist. Natürlich machen Sie mal Pause - aber Sie sollten diese Pausen nutzen, um zu entspannen, genau wie Ihr Partner auch. Erledigen Sie in der Zeit den Einkauf, die Wäsche, und kochen schonmal das Abendessen, werden Sie irgendwann völlig überfordert und ausgelaugt sein.

Bitte nicht stören!

Besonders in Momenten, in denen Ihre Familie anwesend ist ist es wichtig, dass Sie nicht "mal ganz schnell helfen" kommen oder sich das lustige Bild ansehen, dass Ihr Kind gerade gemalt hat. Machen Sie die Tür zu, hängen Sie am besten ein "Bitte nicht stören"-Schild auf. Und verabreden Sie festen Zeiten, in denen Ihr Partner mit Kind auf den Spielplatz geht.

Flexibilität bedeutet nicht "nicht arbeiten"

Natürlich sind Sie flexibel und können zwischendurch mal etwas erledigen gehen. Ärger wegen privater Telefonate gibt es auch nicht. Und ist das Kind mal krank, übernehmen Sie eben und lassen die Arbeit ruhen.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie gar nichts tun müssen. "Fehlzeiten" müssen später nachgeholt werden - und zwar nicht dauerhaft nachts. Ihr Partner ist genauso verantwortlich dafür, dass die Dinge laufen und kann nicht von Ihnen verlangen, dass aus Ihrer "Flexibilität" ein 24-Stunden Familien-Arbeit-keine-Zeit-mehr-für-Erholung-Job wird.

Auch dem Rest der Familie, den Eltern zum Beispiel, muss man meist sehr gut und sehr deutlich erklären, das man wirklich arbeitet. Natürlich verlangen Sie die üblichen Honare, haben Arbeitszeiten und wollen nicht permanent mit Anrufen bombardiert werden. Freiberuflich zu sein heißt nicht, dass Sie dafür Ihr Geld nichts tun müssen. Und es bedeutet auch nicht unbedingt, dass Sie sich aussuchen wann Sie arbeiten, sondern im Gegenteil, dann spontan einspringen, wenn man Sie braucht.

Flexibilität bedeutet nicht "nicht arbeiten"

Natürlich sind Sie flexibel und können zwischendurch mal etwas erledigen gehen. Ärger wegen privater Telefonate gibt es auch nicht. Und ist das Kind mal krank, übernehmen Sie eben und lassen die Arbeit ruhen.

Das bedeutet aber nicht, dass Sie gar nichts tun müssen. "Fehlzeiten" müssen später nachgeholt werden - und zwar nicht dauerhaft nachts. Ihr Partner ist genauso verantwortlich dafür, dass die Dinge laufen und kann nicht von Ihnen verlangen, dass aus Ihrer "Flexibilität" ein 24-Stunden Familien-Arbeit-keine-Zeit-mehr-für-Erholung-Job wird.

Auch dem Rest der Familie, den Eltern zum Beispiel, muss man meist sehr gut und sehr deutlich erklären, das man wirklich arbeitet. Natürlich verlangen Sie die üblichen Honare, haben Arbeitszeiten und wollen nicht permanent mit Anrufen bombardiert werden. Freiberuflich zu sein heißt nicht, dass Sie dafür Ihr Geld nichts tun müssen. Und es bedeutet auch nicht unbedingt, dass Sie sich aussuchen wann Sie arbeiten, sondern im Gegenteil, dann spontan einspringen, wenn man Sie braucht.

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