Excite

Clever Schwindeln in der Bewerbung

Natürlich sollte die Bewerbung nicht auf lauter Lügen aufgebaut sein, doch kann allzu viel Ehrlichkeit beim Bewerben auch schnell zur Falle werden. Manchmal ist es daher besser, ein wenig zu schwindeln und die Wahrheit zum eigenen Gunsten auszulegen. Was zum cleveren Schwindeln in der Bewerbung gehört, verraten wir hier.

Die meisten Firmen hegen heutzutage immer noch Vorurteile gegenüber Arbeitslosen. Wer sich als Arbeitssuchender auf eine Stelle bewirbt, sollte seine Arbeitslosigkeit daher lieber nicht im Lebenslauf erwähnen. Stattdessen sollte man sich lieber überlegen, was man in dieser Zeit für seine Fortbildung getan hat. Ist man auf Rundreise gewesen, hat einen Rhetorikkurs oder einen Computerkurs besucht? Prima: Dann gehört genau das in die Bewerbung.

Auch bei den Gründen für den Jobwechsel ist mit der Wahrheit eher vorsichtig umzugehen: Der Chef nervt? Der jetzige Job ist zu langweilig? Genau dies ist im Vorstellungsgespräch eher nicht offen zu legen. Stattdessen sollten Bewerber lieber die Eitelkeit der Personaler bedienen und erwähnen, dass der neue Job noch reizvoller und die neue Firma noch passender zum eigenen Profil erscheine. Wer über ein Hobby mit großem Verletzungsrisiko verfügt, sollte damit ebenfalls lieber hinterm Berg halten. Kein Personaler will von vorneherein einen Risikokandidaten einstellen. Hobbys wie Motorradrennen oder Extrem-Tiefseetauchen gehören daher nicht in die Bewerbung.

Manchmal scheitern Vorhaben nur an kleinen Dingen, z.B. an nicht vorhandenen Kenntnissen eines bestimmten Computerprogramms. Auch wenn man ansonsten gut zum Jobprofil passt, die fehlenden Fähigkeiten können das Zünglein an der Waage bilden. Fragt der Personaler beim Bewerbungsgespräch nach expliziten Kompetenzen, darf der Bewerber daher ruhig ein wenig Schwindeln und Kenntnisse vorgeben, die er NOCH nicht hat. Ist der Job gesichert, sollte der Bewerber sein Defizit jedoch schleunigst nachholen.

Quelle: zehn.de
Bild: Jaysin (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017