Excite

Das Arbeitszeugnis für Auszubildende: Tipps zur Zeugnisformulierung

Wer seine Ausbildung beendet, bekommt in aller Regel ein Arbeitszeugnis für Auszubildende. Das Berufsbildungsgesetz schreibt vor, dass der Ausbildungsträger ein solches Ausbildungszeugnis unaufgefordert ausstellen muss. Neben dem IHK-Zeugnis gehört das Arbeitszeugnis für Auszubildende zu den wichtigsten Unterlagen, die sie im Laufe ihres späteren Lebens bei Bewerbungen anfügen.

Das Berufsbildungsgesetz regelt auch, welche Angaben ein Ausbildungszeugnis unbedingt enthalten muss. Dazu zählen beispielsweise Informationen über den Ausbildungsbereich, das Ziel der Berufsausbildung, deren Dauer sowie die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Für gewöhnlich enthält ein Arbeitszeugnis für Auszubildende auch Angaben zum Leistungsniveau und Sozialverhalten.

Ein Arbeitszeugnis für Auszubildende fängt mit einer Einleitung an. Hier erwähnt man den Vor- und Nachnamen, das Geburtsdatum und den Geburtsort des Auszubildenden. Zugleich erfolgen auch die Angaben über Ausbildungsbeginn und -ende sowie die genaue Bezeichnung des Berufs, in dem die Ausbildung erfolgt ist.

Anschließend erfolgt die Erwähnung der Abteilungen, die der oder die Auszubildende durchlaufen hat und der Kenntnisse die er oder sie dabei erworben hat. Nach diesem beschreibenden Teil, folgt die Beurteilung der Leistung des Auszubildenden. Hier bewertet man dessen Leistungsbereitschaft, Umsetzungsfähigkeit und Lernwilligkeit.

Anschließend kommen im Arbeitszeugnis für Auszubildende die Gesamtbeurteilung sowie ein Satz zur Zufriedenheit des Unternehmens mit der persönlichen Leistung des Auszubildenden. Danach geht es an die Beurteilung des internen und externen Sozialverhaltens. Hier ist es wichtig, wie sich der oder die Auszubildende ins Team integriert hat und mit Vorgesetzten und Kollegen zurechtgekommen ist.

Bei den Endformulierungen ist es wichtig, den bevorstehenden Prüfungstermin vor der IHK zu erwähnen, oder aber im Falle bestandener IHK-Prüfung auf den Prüfungserfolg hinzuweisen. Auch wenn der Auszubildende aus betrieblichen Gründen nicht übernommen wird, ist es auf jeden Fall angebracht ihm für die Zusammenarbeit zu danken und alles Beste für die Zukunft zu wünschen. Ein verhaltenes Bedauern über die Unmöglichkeit, die Zusammenarbeit fortzusetzen, ist in einem Arbeitszeugnis für Auszubildende ebenfalls angebracht.

Quelle: arbeitszeugnis-schreiben.de

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017