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Der perfekte Lebenslauf: Zu viel Kreativität ist nicht gefragt

Endlich hat man in der Zeitung ein tolles Jobangebot gefunden, das genau zu seinen Fähigkeiten passt. Jetzt fehlt nur noch ein professioneller Lebenslauf, um dem Arbeitgeber zu zeigen, dass man der richtige Kandidat ist. Doch wie muss dieser gestaltet sein und was muss er alles enthalten, damit das Unternehmen auch überzeugt wird?

Die richtige Reihenfolge ist das wichtigste formale Kriterium. Zunächst beginnt man mit den persönlichen Angaben wie Name, Anschrift, Telefon und E-Mail. Religionszugehörigkeit oder Familienstand müssen im Lebenslauf nicht angegeben werden. Bewerber mit einer längeren Berufserfahrung sollten mit der aktuellen bzw. letzten beruflichen Tätigkeit beginnen. Dabei müssen der genaue Aufgaben- und Verantwortungsbereich genannt und besonders wichtige Leistungen hervorgehoben werden. Diese Auflistung kann stichpunktartig erfolgen. Ziel ist, dem Unternehmen durch die Beschreibung der bisherigen Aufgabenbereiche zu zeigen, dass man durch den beruflichen Background der ideale Kandidat für die ausgeschriebene Position ist.

Ist dieser wichtigste Punkt abgearbeitet, können die vorherigen beruflichen Stationen genannt werden. Dann folgen Angaben zu Lehre, Studium, Praktika und Schulausbildung. Diese Punkte sollten grundsätzlich immer mit Angabe des Zeitraums aufgeführt werden. Eine weitere Rubrik können Fortbildungsmaßnahmen sein, die für die ausgeschriebene Stelle relevant sein könnten. Auch spezielle Kenntnisse wie Programmierkenntnisse, Interneterfahrung, Sprachkenntnisse oder anderes erwähnenswertes Know-how sollten erwähnt werden. Sinnvoll ist, möglichst auf die in der Stellenanzeige genannten Anforderungen einzugehen – aber natürlich nur, wenn man auch wirklich über diese Kenntnisse verfügt.

Persönliche Stärken können den perfekten Lebenslauf abrunden, müssen es aber nicht. Schließlich sind sie nicht belegbar. Wenn man sie anführt, hilft bei der Auswahl wieder ein Blick in das Stellenangebot. Wird darin z.B. eine selbständige Arbeitsweise und hohe Eigenmotivation verlangt, sollte man sich Eigenschaften wie Zielstrebigkeit, Organisationsstärke und Belastbarkeit attestieren.

Wer möchte, kann noch die sogenannte dritte Seite in den Lebenslauf einfügen. Sie dient dazu, entweder bestimmte berufliche Stationen und die dabei gesammelten Erfahrungen noch einmal im Detail hervorzuheben. Oder auf die eine oder andere erklärungsbedürftige Sache näher einzugehen, wie z.B. Auszeiten.

Quelle: careerbuilder.de
Foto: The CV Inn (Flickr)

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