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OECD-Studie: Deutschland ist zweitgrößtes Einwanderungsland

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Welche sind die besten Länder zum Auswandern? Deutschland wird offenbar immer beliebter, die Zuwanderung ist im vergangenen Jahr zum dritten Mal in Folge gestiegen und deswegen ist es das zweitbeliebteste Einwanderungsland. Nur in die USA emigrieren noch mehr Menschen. Das besagt jetzt eine Studie der Industriestaaten-Organisation OECD. Die Integration klappe außerdem hierzulande immer besser.

Der Zuwachs ist vor allem aus Migranten aus anderen europäischen Staaten zurückzuführen. Jeder dritte Einwanderer sei 2013 aus einem Land der EU gekommen, 2007 sei es noch nicht mal jeder Zehnte gewesen. Insgesamt seien laut der OECD rund 465 000 Einwanderer nach Deutschland gekommen. Nur die USA hat noch mehr Menschen aufgenommen.

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Dazu kommt, dass die Einwanderer immer besser auf dem Arbeitsmarkt zurecht kommen. Rund 56 Prozent der Migranten, die seit mehr als fünf Jahren in Deutschland leben, seien in einem Beschäftigungsverhältnis. Dieser Wert hat sich seit dem Jahr 2000 ebenfalls verbessert. Damals seien es lediglich 48 Prozent gewesen, die Arbeit hatten. In diesem Punkt liegt Deutschland sogar auf Platz 1, denn in keinem anderen Einwanderungsland habe sich die Integration in den Arbeitsmarkt so stark verbessert wie hier.

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Insgesamt haben 68 Prozent der Migranten hierzulande einen festen Job. Allerdings entnimmt man der Studie der OECD auch negative Aspekte. Denn der Anteil der Jugendlichen mit Mitgrationshintergrund, die nur sehr schlecht deutsch lesen und schreiben können, sei sehr hoch. Innerhalb der OECD habe Deutschland einen der höchsten Werte in diesem Segment.

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