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Die besten Auswanderungsländer 2014: Deutschland ist beliebter denn je

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Die besten Länder zum Auswandern: Deutschland wird für Einwanderer immer beliebter, nach einer Untersuchung des OECD - der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung - liegt es nach den USA inzwischen auf Rang 2. Damit wurden beliebte Einwanderungsländer wie Australien und Kanada und viele andere europäische Länder abgehängt.

Untersucht wurde bei den "besten Ländern zum Auswandern" die dauerhafte Zahl der Einwanderer in den Mitgliedsstaaten der OECD. Voraussetzung war, dass die Migranten mindestens ein Jahr bleiben. Als Grund für den Einwanderungs-Boom in Deutschland nannte die Organisation die wachsende Zuwanderung aus osteuropäischen Staaten und den in der Krise steckenden Ländern in Südeuropa.

400 000 dauerhafte Einwanderer hatte Deutschland demnach im Jahr 2012. Das bedeutet einen Zuwachs von 38 Prozent. Das ist der größte Sprung aller OECD-Mitgliedsstaaten in diesem Zeitraum. "Es sind mehr Menschen gekommen. Und die, die gekommen sind, sind länger geblieben", sagt OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig der Nachrichtenagentur dpa.

Vor allem aus Osteuropa strömen immer mehr Menschen nach Deutschland. Jeder dritte Zuwanderer entscheidet sich für schwarz-rot-gold. Dazu kommt noch, dass die Migranten, die seit neuestem hierher kommen, besser ausgebildet sind als früher. Viele von ihnen bekommen deshalb auch sofort einen Arbeitsplatz in Deutschland. Der Boom ging auch noch im Jahr 2013 weiter, allerdings etwas schwächer.

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