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Die optimale Bewerbungsmappe: Klassisch und konservativ als Königsweg zur Karriere

Ob als Eigenwerbung auf dem T-Shirt oder dem Auto, ob mit einer aufwändig gestalteten CD-Rom oder gar einem Video – auf sich aufmerksam machen können Jobsuchende auf vielfältige Weise. Der klassische Weg ist jedoch immer noch die ganz normale Bewerbungsmappe. Auch wenn das unspektakulär klingt. Aber die meisten Personalverantwortlichen ziehen die schriftliche Bewerbung allen anderen Formen vor.

Es gibt also in der Regel nur diesen einen Königsweg auf dem Weg zum Traumjob. Und um den erfolgreich zu meistern, müssen Sie einige Goldene Regeln beachten. Denn oftmals erhalten die Unternehmen 100 und mehr Zuschriften. Da wird es schwer, auf sich aufmerksam zu machen. Zumal Anschreiben auf buntem Papier, witzig gemeinte Layout-Ideen oder alternativ gestaltete Lebensläufe zwar kreativ erscheinen mögen, aber gerade in eher konservativen Unternehmen oftmals aussortiert werden.

Sorgfalt und Professionalität stehen dagegen hoch im Kurs. Sie liegen nie falsch, wenn Sie das traditionelle Muster einer schriftlichen Bewerbung mit Anschreiben, Foto rechts oben, Lebenslauf und Zeugnisse einhalten. Eine perfekte Optik ist auch sehr hilfreich: Rechtschreibfehler, Eselsohren, Kaffeeflecken, fehlende Unterlagen oder eine 'Lose-Blatt-Sammlung' sind nicht dazu geeignet, Werbung in eigener Sache zu betreiben.

Die Bewerbungsmappe vermittelt einen ersten Eindruck von Ihrer Arbeitsweise und Ihrer Persönlichkeit. Drei formale Bascis gelten als Standard: 1. Das Anschreiben klar gliedern (Absätze) und auf angemessene Ränder achten. 2. Niemals Original-Unterlagen verschicken, sondern neue Kopien beilegen. 3. Nicht mit bunter Tinte unterschreiben, sondern mit konservativer königsblauer.

Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Tipps, mit denen Sie punkten können: Verwenden Sie gutes Papier und einen exzellenten Drucker. Verpacken Sie den gesammelten Stapel an Unterlagen in eine Klemmmappe oder in Einlegesysteme mit Thermo- oder Spiral- Bindesystem. Achten Sie auch auf die richtige Reihenfolge: Das wichtigste und aktuellste Dokument kommt nach oben, dann geht es nach der Rangfolge der Wichtigkeit weiter. Das Anschreiben gehört nicht in die Mappe, sondern wird lose obendrauf gelegt.

Zuletzt noch ein Bewerbungs-Knigge-Regeln: Wenn nicht ausdrücklich danach gefragt wird, sollte man seine Gehaltsvorstellung nicht angeben. Wer zu hoch greift, fliegt raus; wer zu wenig verlangt, signalisiert niedrigen Marktwert. Männer dürfen auf ihre Familiensituation hinweisen. Kinder werden bei ihnen als stabiler Hintergrund gewertet. Frauen verspielen dagegen leider immer noch häufig ihre Chancen auf ein Bewerbungsgespräch, wenn sie sich als Mütter outen. Auch wenn es total unfair ist: Stoßen Sie den Personalverantwortlichen nicht mit der Nase auf den Nachwuchs!

Quelle: focus.de

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