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DIHK-Industriereport 2014: Prognose positiv, Industrie hofft auf 40 000 neue Jobs

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Laut DIHK-Industriereport 2014 40 000 neue Jobs: Alljährlich wartet die Wirtschaft nur darauf, nun ist er da, der deutsche Industrie- und Handelskammertag hat seinen Industriebericht für 2014 präsentiert. Und der fällt zur Freude aller überwiegend positiv aus, insgesamt soll es 40 000 neue Jobs geben. Allerdings gibt es auch einige Misstöne. Diese können die gute Prognose nur geringfügig stören.

Rund 7800 Firmen beteiligten sich an der Umfrage, mit der der DIHK-Industriereport 2014 zustande kam. Und die meisten schauen dabei viel positiver in die Zukunft, als dies noch vor einem Jahr der Fall war. Jeder dritte Unternehmer rechnet für seine Firma mit einer besseren Auftragslage als 2013. Lediglich zehn Prozent der Firmen gaben in der Umfrage an, dass sie eine Verschlechterung erwarten.

Der Bericht erwartet auch eine bessere Exportwirtschaft: "Die Nachfrage in den USA, Osteuropa und auch in Asien wächst wieder. Die Eurozone ist nicht länger Bremse beim Ausfuhrgeschäft, zumal schlechte Nachrichten in der Schuldenkrise zuletzt weitgehend ausgeblieben sind", heißt es. Allerdings warnt der DIHK davor, dass Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien so langsam an ihre Grenzen stoßen und deswegen das allgemeine Bild trüben könnten.

Die steigenden Energiepreise stellen eine Gefahr für die heimische Wirtschaft darf. Im DIHK-Industriereport ist deutlich zu spüren, dass viele Firmen sich darauf nicht einlassen wollen. 25 Prozent der Befragten meinten, dass sie bestimmte Produktionen auch ins Ausland verlagern würden, um Kosten zu sparen. Auch herrsche ein Mangel an Fachkräften. Deswegen könnten höhere Gehaltskosten entstehen, um gute Mitarbeiter anlocken zu können.

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