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Downshifting: Tipps, um Arbeit sinnvoll zu reduzieren

Wahrscheinlich ist die Zahl derjenigen, die sich mit dem Gedanken von Downshifting herumtragen gar nicht so gering. Schließlich sind Stress und Belastung am Arbeitsplatz nicht selten groß genug, dass man zuweilen am liebsten alles hinschweißen würde. Oder schrittweise aussteigen: und genau darum geht es beim Downshifting.

Die Gründe dafür mögen überaus vielfältig sein. Überlastung, einfache Unzufriedenheit oder der schlichte Wunsch, mehr Zeit für die Familie und für sich selbst zu haben, liegen unter den Beweggründen ganz weit vorn. Wenn man sich zum Downshifting entscheidet, tut man jedoch gut daran, sich die einzelnen Schritte im Voraus genau zu überlegen.

Zunächst einmal gilt es, sich selbst zu fragen, worin die Unzufriedenheit tatsächlich liegt. Hat es wirklich mit übermäßig großer Belastung zu tun? Oder ist es vielmehr so, dass man sich zu viel Sorgen um die übertragene Verantwortung macht oder aber mit dem Zeitmanagement nicht zurechtkommt? In den beiden letzten Fällen kann die Lösung auch darin liegen, eine Weiterbildung zu machen, die diese Probleme aus der Welt zu schaffen hilft.

Als nächstes sollte man überlegen, wie das Downshifting genau aussehen könnte. Will man bloß etwas kürzer treten, ohne die Stelle zu wechseln? Oder will man in einer anderen Abteilung arbeiten? Womöglich auch in einem anderen Unternehmen oder gar in einer anderen Branche? Das alles sind Fragen, die eine gründliche Überlegung verdienen.

Freilich ist es mehr als empfehlenswert, das Ganze auch in der Familie, und hier vor allem mit dem Lebenspartner zu bereden. Schließlich bedeutet Downshifting in der Regel auch Einkommenseinbußen. Wie steht die Familie dazu? Auf jeden Fall ist es sinnvoll, über eventuelle Einbußen bei Reisen oder Hobbys im Vorfeld zu sprechen, um später keine unangenhme Überraschungen zu erleben.

Zu guter letzt, sollte Downshifting auch mit dem Chef auf eine Art und Weise abgesprochen werden, dass dieser nicht das Gefühl bekommt, er sei schuld an der Situation. Abgesehen davon, dass man sich so viel unnötigen Stress erspart, hält man sich auch ein Hintertürchen offen. Es kann schließlich durchaus sein, dass man eines Tages statt Downshifting wieder nach oben will.

Quelle: karriere.de

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