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Dress Code: Kurzarmhemden, Bermudas und Motiv-Krawatten sind tabu!

Piercings, Ultra-Minis, sichtbare String-Tangas und Flip-Flops – all das hat auf dem Arbeitsplatz nichts zu suchen. Einen universellen Dresscode gibt es zwar nicht, da jede Branche ihre eigenen Regeln hat. Aber selbst bei Programmierern sind schwarze Heavy -Metal-T-Shirts inzwischen nicht mehr gerne gesehen. Der Grund: Seriöse Kleidung vermittelt Professionalität. Und jedes Unternehmen möchte gerade in Zeiten der anhaltenden Wirtschaftskrise mit drohenden Auftragsrückgängen professionell wirken.

Deshalb sollten sie bereits morgens beim Blick in den Kleiderschrank immer überlegen, mit welchem Outfit Sie seriös wirken. Männer liegen nie falsch, wenn sie zu Anzügen in gedeckten Farben greifen: Grau, Blau, Braun und Schwarz werden in Deutschland gerne gesehen. Die Finger sollten sie dagegen von kurzärmeligen Hemden und Motivkrawatten mit Disney-Figuren oder niedlichen Tieren lassen. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel: Wer zum Beispiel bei einem Flugzeughersteller arbeitet, darf ruhig einen Schlips mit Flugzeugmotiven tragen.

Im Sommer haben Männer oft das Nachsehen. Während ihre weiblichen Kolleginnen Röcke tragen dürfen, sollten die Herren auch bei großer Hitze niemals Bein zeigen. Kurze Hosen – womöglich gar noch gepaart mit Sandalen und Socken – sind eine modische Todsünde. Und das übrigens nicht nur im Büro!

Die Damen haben es insgesamt etwas leichter. Sie dürfen auf die gesamte Farbpalette zugreifen. Viele erfolgreiche Frauen versuchen jedoch oft über ihr Outfit, die besseren Männer zu sein: Sie tragen lange Hosen, kurze Haare und versuchen alles zu vermeiden, was zu weiblich wirkt. Denn vor allem taffe Frauen wollen nicht auf die typischen Charaktereigenschaften wie weich, nachgiebig und nicht wettbewerbsorientiert reduziert werden. Doch das muss nicht sein! Mit einem raffiniert geschnittenen Business-Kostüm, einer Bluse in einer frischen Farbe und dezentem Schmuck wirkt frau gleich viel feminier, aber nicht weniger kompetent. Und manchmal kann bei ein bisschen weiblicher Charme gar nicht schaden. Damit lassen sich vor allem ältere Herren bei Verhandlungen gerne mal um den Finger wickeln.

sueddeutsche.de, focus.de
Bild: Mohamed Yahya (Flickr)

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