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Ernährungsberater Studium: Neue Qualifikationen erwerben

In letzter Zeit ist die Nachfrage nach Experten in Ernährungsfragen stark gestiegen, dementsprechend gibt es auch ein großes Interesse an einem Ernährungsberater Studium. Noch vor nicht allzu langer Zeit bestand das größte Problem für die europäische Bevölkerung darin, genug Essen zu haben. Mittlerweile hat sich das Bild gewandelt: Heute können wir essen, so viel wie wir wollen. Nicht selten essen wir aber nicht so, wie es für uns gut wäre.

Die Anzahl von ernährungsbedingten Erkrankungen ist in den letzten Jahren dementsprechend deutlich gestiegen. Diabetes, Adipositas und Herz-Kreislauf-Probleme gehören zu den am häufigsten anzutreffenden Erkrankungen, die sich unter anderem auf falsche Ernährung zurückführen lassen. Angesichts der großen Zahl der Krankheitsfälle erfreuen sich die Ernährungsberatung und die Ernährungstherapie sehr großer Nachfrage.

Nicht selten ist es so, dass die falschen Essgewohnheiten und die daraus resultierenden Krankheiten nicht nur physische, sondern auch psychische Ursachen und Wirkungen haben. So gesehen ist es durchaus naheliegend, dass es viele gibt, die sich für ein Ernährungsberater Studium interessieren, um besseren Durchblick in diesem komplizierten Feld zu haben.

In den meisten Fällen sind die Studienangebote so ausgelegt, dass es keine reinen Studiengänge in Ernährungsberatung gibt. Viel häufiger kommt es vor, dass man nicht ein Ernährungsberater Studium, sondern ein Bachelor- oder Masterstudium in Ernährungswissenschaft oder Ernährungsmedizin macht.

Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, eine Weiterbildung in Ernährungsberatung zu machen. Entsprechende Angebote gibt es zumeist an privaten Hochschulen. Eine dieser Möglichkeiten bietet die Hochschule Fulda mit ihrem Zertifikat Ernährungspsychologie (ZEP). Dieses Angebot ist berufsbegleitend und besteht aus fünf thematischen Bausteinen, die sowohl zusammen als auch einzeln belegt werden können.

Das Programm umfasst die Bereiche Essverhalten, Ernährungskommunikation, Prävention und Gesundheitsförderung, Ernährungsberatung sowie Ernährungserziehung und Ernährungsbildung. Jeder Baustein kostet 530 Euro. Für erfahrene Fachkräfte kann dieses Ernährungsberater Studium durchaus neue Kenntnisse einbringen.

Quelle: fh-fulda.de

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