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Existenzgründung im Team: Freundschaft strikt vom Geschäft trennen!

Wer zusammen mit einem Freund eine Firma gründen will, sollte auf lockere Absprachen verzichten. Stattdessen sollten die beteiligten Partner das Geschäftliche stets schriftlich regeln, damit sie im Problemfall auf der sicheren Seite stehen. Denn bekanntlich hört beim Geld jede Freundschaft auf.

Generell gilt beim gemeinsamen Schritt in die Selbstständigkeit, die Freundschaft vom Business zu trennen. Am besten ist es, wenn die miteinander vertrauten Existenzgründer einen Vertrag wie mit einem Fremden abschließen. Ansonsten kann es später leicht passieren, dass man sich bei finanziellen Schwierigkeiten in die Haare kriegt.

Die anfängliche Euphorie kann schnell einer Phase der Ernüchterung weichen. Wer sich nicht vor Gericht streiten will, sollte alle Fragen rund um eine mögliche Trennung besser im Vorfeld regeln. Zu den Spielregeln, die vertraglich vereinbart werden sollten, gehören unter anderem die Arbeitszeiten. Wer nicht schon vorab bespricht, wie viel Zeit er für die Gründung des Projekts zu investieren gedenkt, programmiert den Zoff schon fast vor. Während die Unternehmensgründung für den einen vielleicht nur ein Nebenerwerb ist, hängt sich der andere voll rein und fühlt sich im Stich gelassen.

Ein weiteres Konfliktfeld ist der Umgang mit Umsätzen und Gewinnen des Unternehmens. Der eine Partner ist möglicherweise leichtsinniger und möchte sich schnell in einen Firmenwagen gönnen, während der andere Gründer lieber das Geld für schlechtere Zeiten zurücklegen will. Bei solchen Fragen ist es sinnvoll, wenn die Partner einen externen Berater ins Boot holen. Dieser kann als unabhängige Instanz leichter Ratschläge geben, die von allen Beteiligten akzeptiert werden.

Quelle: rp-online.de
Bild: fanpop.com

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