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Fangfragen im Vorstellungsgespräch

Manchmal gibt es Fragen im Vorstellungsgespräch, die sind wirklich einfach. Und manche sind so blöd, dass man hofft, dass sie als Witz gemeint sind.

Aber es gibt auch Fragen, die als Fangfragen im Vorstellungsgespräch dienen sollen und auf die man nicht zu leicht reinfallen sollte. Denn für die meisten Jobs sollte man nicht zu weit vom "Wunsch" der Arbeitgeber abweichen, auch nicht nach oben hin.

Trickfragen

Einstein hat mal gesagt, dass man etwas erst verstanden hat, wenn man es einem Sechsjährigen erklären kann - also ist eine der schwierigsten Fangfragen im Vorstellungsgespräch für viele Bewerber: "Erklären Sie Ihren Job doch mal so, wie Sie ihn Ihrer Großmutter erklären würden". Der Trick? Natürlich kann man seinen Job machen. Aber wer nicht die nötige Distanz hat, ihn auf die simpelsten Handgriffe zu reduzieren, ist vielleicht nicht gut darin. Andererseits sollte man seine Tätigkeit natürlich auch nicht zu sehr herabwerten. Balance ist gefragt!

Auch ein Trick: Beschreiben Sie den perfekten Job für Sie! Denn natürlich vergleicht auch der potentielle Arbeitgeber mit einer internen Liste. Hier ist Einschätzung der Situation gefragt: Es gibt tatsächlich einige über-studierte BWLer, die noch beim Vorstellungsgespräch für die Putzstelle im Gebäude nach der persönlichen Motivation gerade dieses Gebäude putzen zu wollen, fragen, aber in anderen Fällen sollte man nicht übertreiben: Wenn der Job offensichtlich das Studium finanzieren soll, sollte man nicht zu sehr lügen.

Mit was für Menschen arbeiten Sie gar nicht gern zusammen? Hier gilt es wiederum, die Balance zu wahren: Zu behaupten, man käme mit jedem gut aus, ist einfach unrealistisch. Aber man sollte die Gelegenheit auch nicht nutzen, fünfzig verschiedene Fehler an den letzten Arbeitskollegen aufzulisten. Stattdessen macht es Sinn, sich auf positive Aspekte guter Zusammenarbeit zu konzentrieren und diese auch hier schon unter zu bringen.

Gut überlegen

Eine wichtige Sache, wenn man das Gespräch direkt mit dem zukünfitgen Chef hat: Wenn jemand nur anstrengende Fragen stellt und offensichtlich irgendwelche BWL-Einstellungskurse durchspielen möchte, ist er vielleicht auch kein besonders guter Chef.

Deswegen sollte man sich, wenn es nicht gerade um den absoluten Traumjob geht, zwischendurch auch immer mal wieder seine eigenen Wünsche in Erinnerung rufen statt nur auf Fangfragen im Vorstellungsgespräch zu lauern.

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