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Fehler bei Gehaltsverhandlung: Karrieretipps für guten Lohn

Wer sich nicht richtig vorbereitet und dazu noch Fehler bei seiner Gehaltsverhandlung macht, kann sich dadurch auch Chancen versperren, da ein unangenehmer und erfolgloser Gesprächsverlauf oftmals das Verhältnis zwischen Chef und Arbeitnehmer trübt. Daher sollte der Termin für die Gehaltsverhandlung sorgfältig gewählt und schlagfertige Argumente für das üppige Einstiegsgehalt oder die geforderte Gehaltserhöhung gesammelt werden. Denn der Arbeitgeber kann sich in der Regel schöneres vorstellen als Mitarbeiter, die ihm in die Tasche greifen möchten, und wird daher versuchen, die Verhandlungen zu seinen Gunsten zu gewinnen.

Diese Fehler sollte man bei Gehaltsverhandlungen vermeiden

Ohne Termin mein Chef reinzuplatzen und mehr Geld zu fordern ist meistens eine schlechte Idee. Eine vorherige Terminabsprache ist daher ein muss. Auch sollte man es möglichst vermeiden, den Termin in einem Zeitraum wählen, in dem viel Hektik und betrieb herrscht. Natürlich sollte man den Arbeitgeber über den Zweck der Terminabsprache in Kenntnis setzen, damit er sich ebenfalls auf die anstehende Lohnverhandlung vorbereiten kann und nicht mit Forderungen überrascht wird. Für den erfolgreichen Ausgang der Gehaltshandlung ist eine gründliche Vorbereitung zwingend notwendig. Überhöhte Gehaltsforderungen, unsicheres Auftreten und aufbrausendes Verhalten bei strittigen Fragen kommen nicht gut an.

Wie bekomme ich, was mir zusteht?

Um bei den Gehaltsvorstellungennicht über die Stränge zu schlagen, sollte man sich vorab über die branchenüblichen Tarife informieren. Außerdem bietet es sich an, die Gehaltsverhandlungen nach herausragenden Leistungen in Angriff zu nehmen oder auf das dritte Geschäftsquartal zu warten, wenn sich der Erfolg der eigenen Arbeit mit konkreten Zahlen belegen lässt. Den eigenen Marktwert sollte man durch aktive Gesprächsführung und Hinweis auf das persönliche Engagement im Betrieb steigern – nicht nur bloße Erwähnung der stetig steigenden Lebenshaltungskosten. Wer seinen gerechten Lohn haben möchte, darf sich nicht als Bittsteller präsentieren, sondern als Leistungsträger, der mehr verdient.

Quelle: arbeits-abs.de
Bild: Pauline (Pixelio)

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