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Förderung der Existenzgründung durchs Arbeitsamt mit Existenzgründerzuschuss!

Wer sich mit dem Gründen einer Existenz beschäftigt, kann mit der Unterstützung zahlreicher staatlicher und privater Stellen rechnen. Die Förderung der Existenzgründung kann in drei verschiedene Bereiche aufgeteilt werden.

Zum einen betrifft das die Förderung des Lebensunterhalts, zum zweiten gibt es Zuschüsse für Beratung. Den dritten und größten Bereich nimmt schließlich die finanzielle Förderung für Existenzgründer durch spezielle Fördermittel (zinsgünstige Kredite, zweckgebundene Sonder-Darlehen, Bürgschaften) ein.

Dazu gehört auch die Förderung der Existenzgründung durchs Arbeitsamt. Existenzgründer erhalten vom Arbeitsamt einen Gründungszuschuss. Dieser Zuschuss gilt allgemein als eines der wichtigsten Instrumente bei der Förderung von Existenzgründungen in Deutschland. Dabei ist die Förderung komplett steuerfrei.

Fast für ein Jahr befreit der Zuschuss einen Existenzgründer von der Last neben den Aufwendungen für die Unternehmensführung weitere private Kosten schultern zu müssen. Für viele Jungunternehmer hat ausschließlich der Gründungszuschuss vom Arbeitsamt den Weg in die Selbstständigkeit geebnet. Ohne diesen Zuschuss wäre eine diesbezügliche Entscheidung in den meisten Fällen nicht so gefallen.

In den ersten Monaten einer Unternehmensgründung kann es aufgrund fehlenden Umsatzes nicht möglich sein, die privaten Kosten aus den Einnahmen der Firma zu bestreiten. Arbeitslose, die eine Förderung durch das Arbeitsamt erhalten wollen, müssen einige Voraussetzungen erfüllen. Zum Beispiel Vorlage eines tragfähigen Konzeptes für ein Geschäft plus ein Jahr Einzahler in die Arbeitslosenversicherung.

Die maximale Förderdauer beim Existenzgründerzuschuss liegt bei 15 Monaten. Für einen Zeitraum von 9 Monaten erhalten Existenzgründer als Grundförderung Arbeitslosengeld I. Als Gründerzuschuss gibt es weitere 300 Euro. Diese dienen der Deckung der privaten Sozialausgaben.

Eine Nachförderung für weitere 6 Monate kann beim Arbeitsamt beantragt werden, wenn das Jungunternehmen mit Erfolg gestartet ist. Die Entscheidung ist meist vom Sachbearbeiter abhängig. Der mögliche Förderbetrag liegt bei 300 Euro.

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