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Fort - und Weiterbildung in der Altenpflege entscheidet über Pflegequalität

Die Aufgaben der im Beruf Altenpfleger tätigen Personen befinden sich im ständigen Wandel. Der zu pflegende Personenkreis wird nicht nur immer älter, auch die schweren Krankheitsbilder ändern sich. Die Fort - und Weiterbildung in der Altenpflege ist daher besonders in diesem Beruf erforderlich. Eine gesetzliche Verpflichtung dazu gibt es bisher nicht.

Verantwortung für die Beteiligung an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen trägt zunächst jeder Pflegende selbst. Die Leitungen der Pflegedienste stehen vor der Aufgabe die Pflegequalität zu verbessern und ihre Mitarbeiter zur Teilnahme an Weiterbildungsprogrammen anzuhalten und es diesen auch zu ermöglichen.

In der Altenpflege sind mehr als die Hälfte des zum Einsatz kommenden Personals keine ausgebildeten Kräfte. Die Fortbildung der Hilfskräfte hat daher besondere Priorität. Die Fortbildung in der Altenpflege führt nicht zu einem Abschluss. Nach erfolgreicher Beendigung der Kurse erhalten die Teilnehmer jedoch Zertifikate.

Zu allgemeinen externen Weiterbildungsthemen gehören unter anderem Pflegeplanung, Pflegequalität, Beschwerdemanagement, Umgang mit Angehörigen und Hospizarbeit. Daneben werden bestimmte interne Fortbildungen von den Arbeitgebern finanziert. Hierbei geht es beispielsweise um die Vorbereitung auf die Übernahme von Leitungsaufgaben. Auch wenn spezielle Pflegeleistungen wie Gerontopsychiatrie sichergestellt werden sollen, kommen die Arbeitgeber für die Kosten auf.

Da durch Fortbildung keine neuen Abschlüsse zu erwerben sind, sind es vor allem spezielle Weiterbildungsangebote, die der beruflichen Weiterentwicklung und dem Aufstieg dienen. Die Weiterbildung in der Altenpflege endet mit einer Abschlussprüfung. Danach darf eine bestimmte Berufsbezeichnung getragen werden.

Typische Weiterbildungsabschlüsse in der Altenpflege sind beispielsweise Lehrer für Pflegeberufe, verantwortliche Pflegefachkraft, geprüfte Fachkraft Gerontopsychiatrie und Pflegedienstleitung.

Die Kostenerstattung der Weiterbildungen in der Altenpflege kann unter anderem durch Fördermöglichkeiten wie Meister-BAföG und Stipendien von Stiftungen erfolgen. Denkbar sind neben dem persönlichen Beitrag auch Arbeitgeberbeteiligungen.

Neben der normalen Weiterbildung kann auch ein Studium Pflegemanagement, Pflegewissenschaft, Pflegepädagogik oder Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen für eine berufliche Entwicklung sorgen.

Ausführliche Informationen finden sich im Internet beispielsweise unter www.ggsd.de oder www.pflegen-online.de.

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