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Gehaltsreport: Ärzte ganz vorn, Architekten ganz unten

Wer als Berufsanfänger das höchste Einstiegsgehalt abgreifen will, sollte Arzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Personalmarkt. Insgesamt 18.000 Hochschulabsolventen wurden im Rahmen der Untersuchung über die Höhe ihres Einkommens befragt.

Ärzte kommen durchschnittlich auf ein Jahresgehalt von 44.850 Euro. Dicht dahinter folgen Wirtschaftsingenieure mit 44.200 Euro und Ingenieure mit 43.000 Euro. Auch Juristen und Informatiker steigen auf einem ähnlichen Level ein und werden mit rund 42.000 Euro vergütet. Geistes- und Sozialwissenschaftler verdienen mit 33.000 Euro deutlich weniger. Ganz unten auf der Skala rangieren Sprach- und Kulturwissenschaftler mit 31.200 Euro und Architekten mit einem Jahreseinkommen von 29.300 Euro.

Natürlich bestätigen Ausnahmen auch diese Statistiken. Als Spitzenverdiener unter den 18.000 Befragten entpuppte sich ein 29- jähriger Wirtschaftsjurist, der bei einer großen Bank angestellt ist und nach eigenen Angaben ein Anfangsgehalt von 84.000 Euro ausgehandelt hat. Damit verdient er fast vier Mal so viel wie der gleichaltrige Architekt, der das Schlusslicht bildete. Angestellt bei einem kleinen Ingenieurbüro, bekam er gerade mal 21.800 Euro.

Wirft man alle Befragten in einen Topf, verdienen sie exakt 39.750 Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009. Als weiteres Ergebnis der Studie stellte sich heraus, dass sich ein Masterabschluss auszahlt: Mit ihm kann man zurzeit durchschnittlich 42.000 Euro abgreifen. Der Bachelor wird mit 36.000 Euro Jahresgehalt deutlicher geringer entlohnt. Noch mehr als der Master lohnt ein Doktortitel: Wer promoviert hat, bringt es im Schnitt auf ein Jahresgehalt von 48.000 Euro.

Quelle: spiegel.de
Bild: IPPNW Deutschland (Flickr)

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