Excite

Generationskonflikte im Büro

Wenn jüngere und ältere Kollegen zusammenarbeiten, dann sind Generationskonflikte im Büro fast schon vorprogrammiert. Besonders schwierig wird es, wenn junge Führungskräfte älteren Mitarbeitern quasi vor die Nase gesetzt werden.

Oft kommt es zu Generationskonflikten im Büro, wenn ältere Mitarbeiter befürchten, von den Jüngeren aus dem Job verdrängt zu werden. Die Jüngeren wiederum sehen die erfahrenen Kollegen als Karrierebremse. Auf diese Weise wird leider oft übersehen, dass die Generationen auch voneinander profitieren können.

Dabei wird es in Zukunft durch den demografischen Wandel immer häufiger vorkommen, dass ältere und jüngere Mitarbeiter zusammenarbeiten. Wie Mechthild Bayer von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi in Berlin erklärt, werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten mehr Menschen in Rente gehen, als jüngere Arbeitskräfte nachkommen. Außerdem werde der Anteil der über 50-Jährigen unter den Menschen im arbeitsfähigen Alter bis 2020 von aktuell 22 auf voraussichtlich 36 Prozent steigen.

Damit es dabei nicht zu Generationskonflikten im Büro kommt, ist es wichtig, dass beide Seiten sich darüber im Klaren sind, dass sie voneinander lernen können. Während junge Kollegen sich noch im Lernfluss befinden und oft vertrauter mit moderner Technik sind, verfügen ältere Mitarbeiter über einen reichen Erfahrungsschatz, von dem die jüngeren profitieren können.

Besonders häufig kommt es zu Generationskonflikten im Büro, wenn junge Führungskräfte ältere Mitarbeitern unter sich haben. Vor allem dann, wenn der Jungspund einen der Etablierten von seinem Chefposten verdrängt, sind Konflikte im Büro fast schon vorprogrammiert. Um die erfahrenen Mitarbeiter nicht zu verprellen, sollten jüngere Vorgesetzte sich daher in den ersten Wochen vor allem um die älteren Mitarbeiter kümmern.

Quelle: rp-online.de, wiwo.de
Bild: Joi Ito (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017