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Wie bekomme ich einen Gewerbeschein?

Für jeden, der in einem selbstständigen, gewerblichen Beruf arbeiten möchte, gilt, dass er dafür einen Gewerbeschein braucht. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieses Gewerbe haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird. Doch wie bekommt man diesen für viele so wichtigen Schein. In diesem Artikel wird beschrieben, was man dafür tun muss.

Man muss sich ausweisen können

Bevor der Gewerbeschein beantragt wird, sollte jeder für sich klären, ob die Tätigkeit, die er anstrebt, überhaupt ein Gewerbe ist. Dazu zählen alle wirtschaftlichen Tätigkeiten, die auf eigene Rechnung und auf eigene Verantwortung betrieben werden. Die Absicht dahinter ist natürlich immer, einen wirtschaftlichen Gewinn zu erzielen. Vom Gewerbeschein ausgenommen sind Freiberufler, die zum Beispiel einer journalistischen Tätigkeit nachgehen oder landwirtschaftliche Berufe.

Doch wie bekommt man diesen Gewerbeschein? Im Allgemeinen sind dafür die städtischen Gewerbeämter oder die Gewerbeanmelde des jeweiligen Ordnungsamtes. Von Stadt zu Stadt gibt es Unterschiede. Klarheit bringt der Besuch der jeweiligen Homepage der Stadt.

Wer sich einen Gewerbeschein zulegen möchte, sollte daran denken, dass dies mit Kosten verbunden. Zwischen 15 und 60 Euro berechnen die Ämter, um diesen Schein zu erstellen. Wer beim Gewerbeamt vorstellig wird, sollte einen Personalausweis oder einen gültigen Reisepass dabei haben, um sich ausweisen zu können. Nötig ist außerdem die aktuelle Meldebescheinigung.

Außerdem müssen noch die ein oder anderen Kleinigkeiten beachtet werden. Wer einen Gewerbeschein bekommen hat, aber dann doch vorhat, sein Gewerbe in einer anderen Stadt auszuüben, der muss dies dem Gewerbeamt frühzeitig mitteilen. Außerdem ist es wichtig, bei der Beantragung des Scheins genügend Informationen über seine angestrebte berufliche Tätigkeit parat zu haben.

Umsatzsteuer in der Rechnung nicht vergessen

Wer ein Gewerbe mit einem Gewerbeschein betreibt, muss am Jahresende das erwirtschaftete Geld mit Rechnungen belegen können. Da man ab 8004 Euro Umsatz im Jahr steuerpflichtig wird, sollte bei der Rechnung immer die Umsatzsteuer mit aufgeschlagen werden. Geschieht all dies, gibt es bei der Erstellung der Steuererklärung keine Probleme mit dem Finanzamt.

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