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Großraumbüros: Nerviges Dauerquasseln und fehlende Intimsphäre sorgen für Zündstoff

Großraumbüros stellen ihre 'Insassen' oft auf eine harte Geduldsprobe. Eigentlich sollen die dicht besetzten Räumlichkeiten die Kommunikation fördern, doch manchmal tun sie das im Übermaß. Zum Beispiel dann, wenn Kollegen so laut telefonieren, dass alle Sitznachbarn unfreiwillig mithören können. Auch wenn Kollegen allzu neugierig den Schreibtisch ihrer Nachbarn begutachten kann die Nähe richtig lästig werden.

Rücksicht nehmen ist daher oberstes Gebot in Großraumbüros. Doch wenn sich trotzdem Konflikte anbahnen, sollte man sie so schnell wie möglich lösen, bevor sich Wut und Frust anstauen und zu Explosionen führen. Viele Dampfplauderer wissen zum Beispiel gar nicht, wie laut sie tatsächlich am Telefon sprechen. Arbeitsexperten empfehlen daher, den Schreihals in einem ruhigen Moment ganz diplomatisch auf sein Verhalten anzusprechen.

So könnte man zunächst einmal eine Art Kompliment vorausschicken und seine Bewunderung darüber zum Ausdruck bringen, wie der Kollege mit aufgebrachten Kunden verhandelt. Dabei kann man dann aber auch erklären, dass einen die lauten Gespräche sehr ablenken und man um etwas mehr Zurückhaltung bitte. Falls das zu subtil ist, hat es sich in manchen Büros bewährt, lauten Telefonierern eine gelbe oder rote Karte vor die Nase zu halten.

Ein weiteres Problem in Gemeinschaftsbüros ist die fehlende Intimsphäre. Vor allem dann, wenn das letzte bisschen Privatsphäre noch durch Kollegen gestört wird, die am Schreibtisch stehen bleiben, während man gerade telefoniert, oder die sich interessiert anschauen, was man auf dem Schreibtisch herumliegen hat. Wenn dezente Hinweise gegen neugierige Mitarbeiter nicht helfen, darf man getrost zu plakativen Maßnahmen greifen: Manche Betroffene basteln sich ein Stoppschild oder einen Aufsteller mit der Aufschrift 'Do not disturb!'.

Quelle: rp-online.de
Bild: Mark Kobayashi-Hillary (Flickr)

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