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Grundschulpädagogik im Fernstudium: Keine Chancen

Menschen, die Grundschulpädagogik als Fernstudium studieren möchten, haben es in Deutschland nicht einfach. Es gibt keine Fernuniversität oder Bildungsinstitution, die diesen Studiengang in dieser Art anbietet. Das liegt daran, dass das Studium sehr intensiv ist und auch große praktische Anteile beinhaltet. Als Grundschullehrer hat man eine große Verantwortung und muss Basiswissen an die jungen Schüler weitergeben. Würde man die Bildungsinhalte berufsbegleitend an einer Fernuniversität studieren, müsste man lange Studienjahre in Kauf nehmen. Zudem gehört zu dem Studium Grundschulpädagogik auch die didaktische Seite. Wie bringt man den Kindern schreiben, lesen und rechnen bei.

 

Diese Schritte erlernt man in praktischer Arbeit, meistens in einer Grundschule selber. Doch wer sich für das Thema Pädagogik und Erziehungswissenschaften interessiert, kann an manchen Instituten diese Studieninhalte als Fernstudium belegen. Dazu gehört beispielsweise die Fernuniversität Hagen, die in ihrem Studienangebot das Fach Bildungswissenschaft anbietet. Die Evangelische Hochschule in Dresden hat das Fach Elementar- und Hortpädagogik im Sortiment, was speziell für Berufstätige angeboten wird. Hier kann man die Inhalte in einem Selbststudium von zu Hause aus erlernen.

 

Allerdings gibt es auch Präsenzseiten, an denen man in Dresden an der Hochschule direkt studiert. Alle drei bis vier Wochen muss man für einige Tage nach Dresden reisen, um die Anwesenheitspflicht einzuhalten. An der Fachhochschule Düsseldorf kann man den Studiengang Sozialpädagogik in Teilzeit studieren. Jedoch nur als Masterstudiengang, was einen absolvierten Bachelor-Abschluss voraussetzt. Wer sich das Ziel gesetzt hat, Grundschullehrer zu werden, muss leider ein komplettes Studium mit Anwesenheitspflicht belegen, denn Deutschland möchte, dass dem Nachwuchs eine gute Ausbildung geboten wird.

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