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Heimarbeit: Selbstdisziplin und Organisation sind im Home-Office unerlässlich

In den letzten Jahren hat Heimarbeit einen enormen Umbruch erlebt. Galt es früher als gängiges Klischee, dass hauptsächlich ungelernte Kräfte von zu Hause aus arbeiten und dort Kugelschreiber zusammen basteln, ist die Tätigkeit in den heimischen Wänden heute wesentlich angesehener.

Nicht nur für junge Eltern oder Hausfrauen, die sich ein Zubrot verdienen wollen, ist Heimarbeit sehr attraktiv. Je mehr dank des technischen Fortschritts Arbeitsplatz und Privatwohnung vernetzt werden können, desto mehr lassen Unternehmen ihre zum Teil hoch qualifizierten Mitarbeiter vom Home-Office aus arbeiten. So ist es zum Beispiel gar nicht so selten, dass ein Betrieb seine gesamte Büroorganisation auslagert und an einen Mitarbeiter delegiert, der Arbeiten wie zum Beispiel die Abrechnung oder die Buchhaltung als Nebenjob am heimischen Schreibtisch erledigt.

Heute ist die Arbeitswelt der Menschen, die in Heimarbeit sind, ist genau so vielfältig, wie es die Jobs in Büros, Geschäften, Werkstätten und Fabrikhallen sind. Okay, das Füllen der Wundertüten oder das Montieren von Kugelschreibern gibt es auch noch. Doch die 'klassische' Form der Heimarbeit, bei der echte Handarbeit im Vordergrund steht, wird immer seltener. Zudem sind Stellenanzeigen gerade in den Bereichen 'Kugelschreiber' und 'Wundertüten' meist nicht seriös.

Anders sieht es auch, wenn man als Texter, Telefonist, Sekretärin, Marketingfachkraft oder Webdesigner für einen festen Auftraggeber vom heimischen Schreibtisch aus arbeitet. Doch eines sollte man bei aller Euphorie darüber, dass die lästigen Anfahrtswege entfallen, nicht vergessen: Ein Job, den man von zu Hause aus verrichtet, erfordert viel Disziplin und organisatorisches Geschick. Zudem muss man steuerliche Regelungen einhalten, wenn die Tätigkeit auf selbstständiger Basis erfolgt.

Quelle: nebenjob.de
Bild: wissen.de

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