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Hilfe bei der Vermittlung Auszubildender

Vor allem für kleinere und mittlere Betriebe stellt die Rekrutierung von Lehrlingen eine große Herausforderung dar. Mit einem bundesweiten Projekt versucht das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) seit 2007 bei der Vermittlung Auszubildender zu helfen.

Mit dem Projekt 'passgenaue Vermittlung Auszubildender an ausbildungswillige Unternehmen' fördert das BMWi mit Unterstützung des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Wettbewerbsfähigkeit kleiner und mittlerer Unternehmen, indem sie sie bei der Rekrutierung von Auszubildenden unterstützt.

Das Projekt beinhaltet die Beratung von Unternehmen, die Vorauswahl geeigneter Bewerber und die Durchführung von Bewerbungsgesprächen mit potenziellen Auszubildenden durch Mitarbeiter der Handwerks-, Industrie- und Handelskammern sowie der Kammern der Freien Berufe. Dadurch soll eine passgenaue Beratungs- und Vermittlungsleistung für KMU sichergestellt werden, so dass auch in Zukunft der Bedarf an Nachwuchs Fachkräften befriedigt werden kann.

Ein Vorreiter im Bereich der Vermittlung Auszubildender ist Nordrhein-Westfalen: Zusätzlich zum bundesweiten Programm widmen sich dort das 'Starthelfer Ausbildungsmanagement' ähnlichen Aufgaben. 'Wir vermitteln den Betrieben ihre Wunschkandidaten', sagt Michael Ifland, der für den Bereich Ausbildung bei der IHK Nord Westfalen zuständig ist.

Die Fakten sprechen für den Erfolg der Lehrlingsvermittlung. Im Rahmen des bundesweiten Projekts zur Vermittlung Auszubildender wurden 2009 insgesamt 98.000 Beratungsgespräche mit Betrieben und rund 36.200 Bewerbungsgespräche mit Jugendlichen geführt. Dadurch konnten rund 25.000 Ausbildungsplätze vermittelt werden. Zwar ist das Projekt bisher nur bis Ende 2010 bewilligt, aber wie das Ministerium mitteilte, soll es weiter gefördert werden.

Quelle: zeit.de, foerderdatenbank.de
Bild: Arbeitgeberverband Gesamtmetall (Flickr)

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