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Job beim TV: Wie kann man für einen Fernsehsender arbeiten?

Für viele ist es ein Traum, für das Fernsehen zu arbeiten, doch die meisten wissen gar nicht, was man tun muss, um dahin zu gelangen. Dabei ist der Weg gar nicht so weit. Wir zeigen hier Möglichkeiten auf, die es gibt, um die begehrten Jobs bei TV-Sendern oder Produktionsfirmen zu ergattern. Doch eine Garantie ist dies nicht. Ehrgeiz und Fleiß, der Wille, zu ungewöhnlichen Arbeitszeiten zu arbeiten und auch ein bisschen Glück gehören dazu.

    Andreas Dorfmann / Twitter

Vorher wissen, was man will

Fernsehen besteht aus so viel mehr, als Moderatoren, Schauspielern, Kameraleuten oder Regisseuren. Es gibt unzählige Möglichkeiten, für das TV zu arbeiten, sei es als Cutter, Aufnahmeleiter, Produktionsassistent oder Redakteur. Man sollte aber im Vorfeld wissen, für welchen Bereich der Fernsehlandschaft man sich interessiert. Dies kann durch Praktika herausgefunden werden. Praktische Erfahrung ist eh das wichtigste, um überhaupt in der Medienlandschaft ankommen zu können.

Studium als Eintrittskarte

Ein Studium hilft natürlich, um eine Eintrittskarte für die TV-Welt zu bekommen. Dabei muss es nicht mal Journalismus sein. Wie man TV macht, das lernt man während des Praktikums oder Volontariats, nicht an der Uni. Wer gerne für Nachrichtensender arbeiten möchte, der studiert am besten Politikwissenschaft. Das Studium der Medienwissenschaften deckt dagegen viele Bereiche in den Medien ab. Aber auch alle anderen Studiengänge wie BWL, Jura oder Sozialwissenschaften können helfen, denn Allgemeinbildung und Fachwissen in einem bestimmten medienfernen Bereich wird immer gerne gesehen.

Erste Erfahrungen im Praktikum

Hat man das Praktikum ergattert, bekommt man einen Einblick in die TV-Welt. Natürlich geht es erst mit niederen Arbeiten los, doch relativ schnell wird man mit wichtigen Aufgaben betraut, sei es in der Requisite oder auch in der redaktionellen Arbeit. Als Cutter könnte man dann eine Ausbildung durchlaufen. Auch Redakteure machen erst eine Ausbildung, das sogenannte Volontariat. Während der Praktika, die zwischen drei Monaten und einem Jahr dauern, kann man überall reinschuppern. Und wer sich unentbehrlich macht, der wird auch ein Angebot für eine weitere Anstellung erhalten.

Ausbildung an der TV-Kamera

Selbst an der Kamera sammelt man Erfahrung, allerdings nur an kleineren Kameras. Wer eine richtige TV-Kamera bedienen möchte, muss ebenfalls eine Ausbildung machen. Dabei ist es von Vorteil, wenn man sich für Fotografie interessiert, um Basisdinge wie den Weißabgleich oder Blendeneinstellung schon zu kennen. Wer dagegen Aufnahmeleiter werden möchte, der braucht organisatorisches Talent und muss die gesamte Sendeaufzeichnung komplett im Griff haben. Er ist der Mann, auf den alle hören und der darauf achtet, dass der Sendeablauf so läuft, wie es geplant war.

Talent als Sprecher

Und wer sich als Sprachtalent erweist, wird einen Kurs in Sprecherziehung machen dürfen, um später dann Beiträge einsprechen zu dürfen. Selbst eine Karriere vor der Kamera ist nicht ausgeschlossen. Die meisten aus dem TV bekannten Menschen haben hinter den Kulissen angefangen, bevor jemand ihr Talent entdeckt hat, sei es als Moderator oder gar als Schauspieler. Doch für eine Karriere beim TV braucht man einen langen Atem. Direkt oben anfangen kann man nicht. Aber das ist ja in den seltensten Berufen so.

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