Excite

Job-Krise: So macht man sich am Arbeitsplatz unentbehrlich

Die Job-Krise hat in Deutschland voll zugeschlagen. In vielen Betrieben läuft jetzt im Herbst die Kurzarbeit aus. Tausende Arbeitsplätze hängen am seidenen Faden. Arbeitnehmer können da nur eins versuchen: Sich in der Firma unentbehrlich machen. Wir verraten, wie das geht! Unternehmensberater und Autor Prof. Dr. Jörg Knoblauch empfiehlt, eine Antikündigungsstrategie zu in sieben Schritten zu entwickeln.

Schritt 1: Wer zum unentbehrlichen Topmitarbeiter werden will, muss seine Komfortzone verlassen. Darunter versteht Knoblauch, Blockaden zu überwinden, den inneren Schweinehund zu zähmen, eine positive Einstellung zur Arbeit zu entwickeln und immer an sich und das Unternehmen zu glauben. Übertreiben darf man es damit aber nicht. Wer sich durch überzogenen Ehrgeiz und zu hoch gesteckte Ziele unter Druck setzt, dem drohen Frust und Burnout.

Schritt 2: Gerade in Krisenzeiten suchen Chefs Problemlöser, keine Problemmacher. Wer einen Gespür dafür entwickelt, was seinem Vorgesetzten unter den Nägeln brennt und gezielt Lösungsvorschläge erarbeitet, wird mit etwas Geduld und der richtigen Einstellung und Geduld zu seiner wichtigsten Stütze. Dann ist man seinem Ziel schon ein gewaltiges Stück näher gekommen!

Schritt 3: Anstatt mühsam an seinen Schwächen herumzudoktern, ist es besser, sich auf seine Stärken zu besinnen. Schwächen kann man trotz aller Bemühungen allenfalls zu in Durchschnittsleistungen verwandeln, Stärken dagegen mit weitaus weniger Mühe zu Spitzenleistungen ausbauen.

Schritt 4: Damit man sich sinnvolle Ziele setzen kann, müssen Arbeitnehmer ihre Jobsituation analysieren. Dazu gehört, sich ehrlich nach dem Grad der Zufriedenheit, seinen Hauptaufgaben, der Bewertung der eigenen Arbeit und dem Verhältnis zu den Kollegen zu fragen.

Schritt 5: Realistisch gesteckte Ziele sind ein wichtiges Instrument zur Arbeitsplatzsicherung, denn sie beflügeln und geben Schubkraft, um mit versteckten Reserven zu powern.

Schritt 6: Meetings oder Präsentationen sind ein gutes Instrument zur individuellen Selbstwerbung. PR in eigener Sache zu betreiben heißt, im Berufsalltag jeden Tag positiv auf sich aufmerksam zu machen und die besonderen Bühnen des Berufsalltags zu nutzen.

Schritt 7: Beziehungen knüpfen und professionelle Verbündete suchen, z.B. einen Coach, einen Mentor oder ein Erfolgsteam.

Wenn das alles nichts nützt und die Kündigung trotzdem ins Haus flattert, empfiehlt Knoblauch zu größtmöglicher Flexibilität. Man sollte dorthin gehen, wo Arbeit ist. Notfalls auch nach Neuseeland, Amerika oder Dubai. Außerdem sollte man sich parallel zum Bewerbungsmarathon mit der eigenen Weiterbildung befassen.

Quelle: bild.de
Bild: Gareth Simpson (Flickr)

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2017