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Jobs in der Gastronomie in Berlin: Segen oder Fluch?

Laut Arbeitslosenzahlen geht es den Deutschen besser als schon lange nicht mehr. Die Wirtschaft boomt und die Zahlen bestätigen das. Allerdings ist allgemeinhin bekannt, dass Statistiken nicht immer konform gehen mit der Realität. Besonders in der Hauptstadt sind die Arbeitslosenquoten oft höher als andernorts. Das ist kein neues Phänomen. Es sollte Berliner Neuankömmlingen jedoch stets bewusst sein.

Natürlich gibt es auch gravierende Unterschiede, je nach Branche. Große Unterschiede gibt es auch zwischen Vollzeitjobs und Nebenjobs. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Menschen in Berlin neben ihrem normalen Job auch noch einen Nebenjob haben, dem sie am Wochenende oder abends nachgehen. Ebenso handhaben es viele Selbstständige, die auf Projektbasis arbeiten.

In einer Branche gibt es in Berlin allerdings regelmäßig Angebote - und zwar in der Gastronomie. Natürlich hat das etwas mit dem täglichen Touristenansturm auf die Hauptstadt zu tun. Der erste Eindruck täuscht allerdings, denn die meisten Gastronomiejobs sind in Berlin nur unzureichend bezahlt. Die Arbeitgeber argumentieren häufig damit, dass man noch das Trinkgeld hinzurechnen muss. Nichtsdestotrotz ist ein Job in der Gastronomie häufig Knochenarbeit und diese sollte auch ausreichend entlohnt werden.

Natürlich gibt es auch die besser bezahlte Jobs in den betuchteren Restaurants oder Hotels in den schickeren Vierteln Berlins. Allerdings reicht da oft nicht die Referenz, dass man schon einmal in einem Cafe gejobbt hat. Hier werden häufig nur die Profis eingestellt. Diese mit einer Ausbildung im Bereich der Gastronomie. Gutbezahlte Jobs in der Gastronomie in Berlin zu finden ist demnach nicht immer so einfach wie es am Anfang scheint.

 

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