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Hotelfachmann: Arbeiten in der ganzen Welt

Jeder gute Hotelfachmann weiß: Der Gast ist König. Wer diese einfache Regel zu beherzigen weiß, der ist im Hotel- und Gaststättengewerbe gut aufgehoben. Der tägliche Kontakt mit den Gästen, die Organisation von Veranstaltungen und die Reinigung der Gästezimmer gehören ebenso zum Umfang der Ausbildung wie betriebswirtschaftliche Planung und korrekte Buchhaltung. Da die meisten Hotels ein internationales Publikum haben, sind Fremdsprachenkenntnisse in dieser Branche von großem Vorteil. Flüssiges Englisch in Wort und Schrift ist selbstverständlich ein muss, wenn man irgendwann im fernen Ausland arbeiten möchte.

Eine bestimmte Vorbildung ist nicht vorgeschrieben, jedoch sollten die Bewerber für einen Ausbildungsplatz zum Hotelfachmann zumindest einen mittleren Schulabschluss vorweisen können, um ihre Chancen zu erhöhen. Im Vordergrund des Anforderungsprofils stehen Serviceorientiertheit, kommunikative Kompetenz im Umgang mit Gästen und ein gepflegtes Erscheinungsbild. Gute Umgangsformen ebenso gefragt wie Organisationstalent, Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Neben praktischen Fähigkeiten bei der Arbeit im Restaurant oder auf den Zimmern wird auch viel Kopfarbeit verlangt, wenn es um Preiskalkulation und Buchführung geht. Das macht den Hotelfachmann/-frau zu einem vielseitigen Beruf mich zahlreichen Facetten.

Da Hotel- und Gaststättenbetriebe in mehrere Abteilungen untergliedert sind, wird den Auszubildenden eine große Bandbreite von Fähigkeiten abverlangt. Im Empfangsbereich werden die Betreuung der Hotelgäste und die Zimmerbelegung durchgeführt. Der Bankettbereich befasst sich mit der Organisation größerer Veranstaltungen, während im Gastronomiebereich der tägliche Restaurantbetrieb und die Bewirtung der Gäste im Vordergrund stehen. Auch grundlegende Kenntnisse zum Umgang mit Lebensmitteln in der Küche gehören zum vermittelten Wissen. Die Abteilung der Hausdame ist für das Herrichten der Zimmer und die Bereitstellung frischer Hauswäsche zuständig. Letztlich gehören auch die Fächer Buchhaltung und Verwaltung zu den Stationen, die erfolgreiche Bewerber in ihrer Ausbildung zur Hotelfachkraft durchlaufen müssen.

Wer die dreijährige Ausbildung und die zahlreichen Prüfungen hinter sich gebracht hat, kann zunächst Berufserfahrungen sammeln oder sich auf eines der Tätigkeitsfelder spezialisieren. Gerade im Bereich der Fremdsprachen empfiehlt es sich, Weiterbildungsangebote in Anspruch zu nehmen, um die Jobchancen zu erhöhen. Für Absolventen mit Hochschulreife bietet sich sogar die Möglichkeit, eine höhere Gastronomiefachschule zu besuchen oder einen Fernlehrgang in Betriebswirtschaft zu absolvieren. Ob man letztlich als Rezeptionist, Restaurantleiter, Barchef oder Sekretärin in der Buchhaltung arbeitet, bleibt im Beruf des Hotelfachmanns den Vorlieben und Stärken des Einzelnen überlassen.

Quelle: arbeits-abc.de, netzwissen.de
Bild: Thomas Pompernigg (Flickr)

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