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Jobsuche im Web 2.0: Ein Drittel aller Neueinstellungen läuft bereits über Facebook und Twitter

Die Jobsuche im Web 2.0 hat die klassischen Stellenausschreibungen in Zeitungen inzwischen weitgehend abgehängt. Millionen von Menschen nutzen täglich soziale Netzwerke im Internet, und auch die Unternehmen entdecken die sozialen Medien immer häufiger für sich.

Einer aktuellen Studie der Universität Oldenburg zufolge nutzen bereits 60 Prozent der 100 größten deutschen Marken den Microblogging-Dienst Twitter oder Facebook, das größte soziale Netzwerk. Eine Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) kommt zu dem Schluss, dass bereits rund 30 Prozent aller Neueinstellungen mittlerweile über soziale Netzwerke zustande kommen.

Viele Betriebe zwitschern täglich ihre Jobangebote in die virtuelle Welt hinaus. Wer diesem Trend folgen und Twitter für seine Jobsuche einsetzen will, sollte sich mit möglichst vielen Firmen und anderen Usern vernetzen, die nützlich für die Stellensuche sein könnten. Im Dialog zu anderen Nutzern suchen erfährt man womöglich von einer Stelle, bevor sie offiziell ausgeschrieben wird.

Das größte soziale Netzwerk Facebook mit mehr als 350 Millionen Nutzern weltweit und rund 6,2 Millionen Mitgliedern in Deutschland ist bei Unternehmen deshalb beliebt, weil sie dort auf direktem Weg ihr Profil posten, ihren Bekanntheitsgrad erhöhen und Jobsuchenden eine authentische Informationsquelle bieten können. Ziel ist, ein positives Image zu schaffen und herausragende Bewerber für das Unternehmen zu gewinnen.

Jobsuchende, die sich mit dem Konzern verlinken, erfahren über Facebook automatisch Neuigkeiten aus dem Betrieb, lernen die Produkte und Dienstleistungen kennen und können mit dem Unternehmen in den Dialog treten. Die Bayer Business Consulting Group beispielsweise lädt interessante Kandidaten, die auf Jobsuche im Web 2.0 sind, hin und wieder zu einem Mittagessen ein, damit die potenziellen Mitarbeiter praxisnahe Informationen aus erster Hand erhalten.

Quelle: careerbuilder.de
Bild: Pietro Zanarini (Flickr)

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