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Jobwechsel: Nicht durchhängen lassen, sondern aktiv und geduldig suchen!

Wer kennt das nicht? Schon auf dem Weg zur Arbeit breitet sich ein flaues Gefühl im Magen aus, weil schon wieder ein ätzender Tag im Büro vor einem liegt. Der Chef macht Druck, der Aufgabenberg wächst unaufhaltsam, die Kollegen mobben und überhaupt – es macht alles keinen Spaß mehr.

Dann ist es höchste Zeit für einen Jobwechsel! Doch das ist leicht er gesagt als getan, denn gerade jetzt gibt der Arbeitsmarkt nicht wirklich viel her. Viele Arbeitnehmer belassen es daher bei einer inneren Kündigung. Auch wenn sie dadurch zusehends lustloser, unmotivierter und griesgrämiger werden.

Also, einen Versuch ist es wert. Und mit der richtigen Strategie klappt der Jobwechsel vielleicht sogar! Zunächst einmal sollte man die Sache gelassen angehen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen hat man immerhin das Glück, noch einen festen Job zu haben. Den sollte man auch tunlichst behalten, bevor man übereilt das Handtuch wirft und nachher mit leeren Händen da steht. Grundregel Nr. 1 lautet daher: Möglichst aus gesicherter Position heraus auf Jobsuche gehen.

Die Suche kann länger dauern, als einem liebt ist. In der Zwischenzeit sollte man sich zusammenreißen und auf keinen Fall schlechte Stimmung verbreiten, den Chef mies machen oder seine Arbeit nur halbherzig erledigen. Der Schuss kann nach hinten losgehen: Erstens braucht man noch ein gutes Zeugnis vom jetzigen Arbeitgeber. Zweitens trifft man sich bekanntlich immer zweimal. Soll heißen: Auch im neuen Job kann irgendwann der ungeliebte Kollege als Chef in der Türe stehen. Mancher Arbeitnehmer oder potentieller Kunde holt auch gerne Referenzen bei ehemaligen Arbeitgebern ein. Nicht unbedingt förderlich, wenn man dann als Querulant, Faulpelz oder Einzelgänger dargestellt wird. Grundregel Nr. 2: Zähne zusammenbeißen und ganz normal weiterarbeiten!

Hat man erst einmal für sich die innere Kündigung ausgesprochen, neigt man schnell dazu, träge zu werden und die Zeit im Büro totzuschlagen. Ganz falsch! Wer sich stattdessen aktiv weiterbildet und sein Wissen vertieft, erweitert seine Fachkenntnisse und erhöht seinen Marktwert. Grundregel Nr. 3: Qualifikation verbessern!

Die Teilnahme an fachrelevanten Veranstaltungen, regionalen und überregionalen Netzwerktreffen, Karriere- und Existenzgründermessen oder Online-Netzwerken wie z.B. XING sind hilfreich, um Kontakte zu möglichen Arbeitgebern oder potenziellen Kunden aufzubauen. Grundregel Nr. 4: Netzwerke aufbauen!

Quelle: careerbuilder.de
Bild: Joseph Nicolia (Flickr)

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