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Karrierekiller Babypause: Das sollten Frauen wissen

Die Babypause stellt für viele Frauen leider immer noch ein echter Karrierekiller da, doch das muss nicht zwangsweise sein. Damit die Babypause im Job nicht zur Sackgasse wird, können Frauen einiges tun. Wir verraten ein paar Karrieretipps für Frauen:

Um Kind und Karriere unter einen Hut zu bringen, kehren viele Frauen nach der Babypause in Teilzeit in ihren alten Job zurück. Gerade in Führungspositionen wird Teilzeit jedoch tendenziell eher kritisch angesehen, obwohl diese– wie Jürgen Hesse vom Büro für Berufsstrategie in Berlin gegenüber focus.de erklärt - oftmals wesentlich effektiver sein kann. Dass Frauen nach der Rückkehr in den Job mit Problemen zu kämpfen haben, liegt jedoch oftmals an den Frauen selbst: Mangelndes Selbstbewusstsein und zu große Passivität sind nur einige der Fehler, die Frauen bei der Karriereplanung und dem Wiedereinstieg ins Berufsleben begehen.

Damit die Rückkehr in den Job klappt, sollten Frauen rechtzeitig vorsorgen und dies nicht erst beim Widereinstieg, sondern bereits in der Schwangerschaft. Ein guter Tipp: Rechtzeitig mit dem Chef zu reden und nicht erst warten, bis der Vorgesetzte von der Schwangerschaft über den Flurpunkt erfährt. Wer zu spät um ein persönliches Gespräch bittet, läuft Gefahr, vom Chef abgespeist zu werden, anstatt für Klarheit über die Bedingungen während und nach der Abwesenheit zu sorgen. Auch zu lange mit der Rückkehr zu warten, kann ein Karrierekiller sein. Frauen können zwar bis zu drei Jahre eine Auszeit nehmen, doch sollten sie bei schnelllebigem Business möglichst rasch den Widereinstieg planen.

Auch in der Babypause gilt es, Netzwerke zu pflegen. Frauen sollen auch dann ihre Kontakte pflegen und das umso intensiver, je länger die Auszeit anhält. Während der Babypause ist es wichtig, auch fachlich am Ball zu bleiben. Junge Mütter sollten sich die Zeit nehmen, sich weiterzubilden und sich mit wichtigen Neuerungen vertraut zu machen, denn nur so gelingt die erfolgreiche Rückkehr in den Job.

Quelle: focus.de
Bild: Ed Yourdon (Flickr)

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