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Karrieretipps für Frauen: Ein bisschen Arroganz kann nicht schaden

Es ist schon viel über die Gründe geschrieben worden, weshalb es nur wenige Frauen auf der Karriereleiter ganz nach oben schaffen. Auch diverse Ratgeber sind schon geschrieben worden, die genau das ändern sollen. Der neueste Experten-Tipp: Frauen sollen sich am Arbeitsplatz arroganter verhalten, damit sie im Konflikt mit Männern ihre Ziele erreichen.

Als ein Schwachpunkt weiblicher Führungskräfte galt bislang, dass sie auf Freundlichkeit und Argumente bauen, während Männer wortlos an ihnen vorbei ziehen: Auffälliges Gähnen während der Präsentation, herablassendes Lächeln in Diskussionsrunden, selbstbewusstes Auftreten in Konferenzen - es sind oft die instinktiven Gesten, die in der Berufswelt Macht demonstrieren.

Auf dieses männliche Verhalten sollen Frauen nun mit Arroganz als Werkzeug reagieren. Außerdem sei es unerlässlich, die unterschiedlichen Sprachen zu überbrücken und sich eine gewisse Kenntnis des männlichen Sprachmodus anzueignen. Frauen wird oft unterstellt, zu wenig Eigenwerbung zu betreiben. Als typische Szene könnte die Angestellte dienen, die früher und umfangreicher als verlangt einen Bericht abliefert. Auf Nachfrage des Chefs gibt sie sich bescheiden und hofft, dass er ihr Demuts- Verhalten durchschaut. Männer verstehen diese Taktik aber leider nicht. Im Gegenteil: Sie würden ihre Leistung herausstellen und die Gelegenheit z.B. dafür nutzen, die Sprache auf das Gehalt zu bringen.

Frauen sollten sich keine Sorgen machen, mit arrogantem Verhalten nicht mehr gemocht zu werden. Die meisten Männer empfinden das als arrogant eingestufte Verhalten gar nicht als überheblich. Es kommt bei ihnen einfach als Botschaft an, die entsprechende Dame ernst nehmen zu müssen. Die Angst vor einem Ruf als 'Zicke' müssen Frauen mit dem Chefsessel im Visier einfach ablegen.

Quelle: rp-online.de
Bild: DrStarbuck (Flickr)

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